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Versionen, Kanäle, Ausblicke Das Surface und die Handelskanäle dahinter

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS /Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Ein Stück Hardware vom größten Software-Hersteller der Welt – das Tablet mit Tastatur zum Dranstecken namens Surface. Was die Handelskanäle dahinter und die verschiedenen Versionen angeht, stellen sich einige Fragen. IT-BUSINESS fand Antworten und gibt einen Ausblick auf künftiges Surface-Geschäft in Deutschland.

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Das Surface Pro weckt Begehrlichkeiten im Fachhandel.
Das Surface Pro weckt Begehrlichkeiten im Fachhandel.
(Bild: Microsoft)

Bei Peripherie wie Mäusen, Tastaturen und Webcams kennt man Microsoft bereits als Hardware-Hersteller im Fachhandel. Ein besonders begehrtes und beworbenes Stück Technik wurde zur Markteinführung allerdings nur direkt verkauft: das Surface.

Fachhandelsbekenntnis?

Kam ein Kunde in den Laden, der sich für das Tablet mit andockbarer Tastatur interessierte, konnte der Fachhändler entweder versuchen, ein ähnliches Produkt eines anderen Herstellers zu verkaufen, oder er konnte wahrheitsgemäß auf den Direktvertrieb über www.surface.de verweisen.

Valentinstag

Am diesjährigen Valentinstag erweiterte Microsoft die Vertriebskanäle und bekannte damit seine Treue zum Handel. „Ab 14. Februar 2013 wird das Surface Windows RT in Deutschland auch im stationären Fachhandel erhältlich sein“, hieß es tags zuvor in einer Mitteilung.

Definitionssache

Allerdings ist „stationärer Fachhandel“ in diesem Fall gleichbedeutend mit Media Markt, Saturn und Expert – Retail-Größen also, über die in Hinblick auf den Begriff „Fachhandel“ in der IT-Branche gerne mal augenzwinkernd gewitzelt wird: „Fachhandel heißt, dass Ware aus einem Fach geholt wird, um es zu verkaufen.“

ARM drin

Zugegebenermaßen fällt das Surface RT mit dem Betriebssystem Windows RT vertriebskanalgerecht in die Kategorie Consumer-Produkt. Denn auch wenn Windows RT als „Windows-8-Version“ vermarktet wurde, ist dieses Betriebssystem ziemlich abgespeckt. Als erstes Microsoft-Betriebssystem kommt es auch mit den günstigen ARM-Prozessoren zurecht. Aber zu welchem Preis? Auf Windows-RT-Produkten laufen keine x86-Programme, was viele Konsumenten nicht wissen. Um im Microsoft-Universum zu bleiben: Was die Bürosuite der Redmonder angeht, wurden für das Surface RT deswegen Alternativen vorinstalliert. Das Software-Paket umfasst touch-optimierte Desktop-Versionen der Office-Anwendungen Word, Excel, Powerpoint und OneNote, gibt Microsoft an. Man könnte auch „Metro-Apps“ dazu sagen.

Halb so wild?

Im Interview mit IT-BUSINESS räumte Dr. Christian Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, ein, dass man den Unterschied an der einen oder anderen Stelle sicherlich präziser hätte herausarbeiten können – ein grundsätzliches Problem sehe er jedoch nicht (siehe Interview).

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Unterschieden zwischen der RT- und der Pro-Version.

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