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Thorsten Schwecke zu seinen ersten fünf Wochen bei Acronis Das neue Gesicht bei Acronis

Autor / Redakteur: Wilfried Platten / Marisa Metzger

Seit Anfang des Jahres hat Thorsten Schwecke die Position des General Manager DACH bei Acronis inne. Er folgt damit auf Alex Fürst, der jahrelang das Gesicht des Backup-Spezialisten im deutschsprachigen Raum war.

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Thorsten Schwecke, General Manager DACH bei Acronis
Thorsten Schwecke, General Manager DACH bei Acronis
(Bild: Comparex)

Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an Schwecke, der zuvor bei dem Acronis--Partner Comparex im Lizenzvertrieb tätig war. Nacheifern wolle er Alex Fürst nicht, betonte der Manager fünf Wochen nach Tätigkeitsbeginn im Gespräch mit der IT-BUSINESS. Er besitze andere Attribute, passe aber wunderbar ins Team und werde eigene Ideen in das Unternehmen tragen.

„Feintuning des Partnerprogramms“

Mit der Distributions-Struktur zeigt sich Schwecke zufrieden: Eine Veränderung plant er nicht, das gebe der Markt auch nicht her. Jedoch sei es wichtig, dass Acronis ein breiteres Reseller-Spektrum erreicht und vor allem kleine Systemhäuser wieder für sich gewinnt. Denn einige kleinere Partner, die zuvor viele Produkte des Backup-Spezialisten verkaufen konnten, hätten dies in den letzten zwölf bis 24 Monaten nicht mehr geschafft. Einen Grund dafür sieht Schwecke in der Entwicklung des IT-Marktes: „Systemhäuser, die sich auf Paket-Lösungen aus Hardware und Software fokussiert haben, müssen sich neu ausrichten und den Sprung zum Managed-Service-Provider schaffen. Es reicht nicht mehr, Softwarelizenzen von A nach B zu vertreiben.“ So werden im überarbeiteten Partnerprogramm, das am 1. April vorgestellt wird, entsprechende Anpassungen zu finden sein. Um ihren derzeitigen Status müssen Acronis-Partner nicht bangen: Die Änderungen werden sich auf ein „Feintuning“ beschränken. Bei der Zertifizierung wird weiterhin auf eine Balance zwischen Umsatz und Qualifikation gesetzt.

Ergänzendes zum Thema
Acronis Backup 12 unterstützt Office 365

> Im Juli 2016 stellte der Data-Protection-Anbieter Acronis Backup 12 vor, mit dem Firmen ihre Daten in einer Hybrid-Cloud-Umgebung absichern können. Dabei sei es unerheblich, ob die Daten in der Cloud oder lokal, auf virtuellen oder physischen Systemen, an externen Standorten oder auf mobilen Endgeräten abgelegt sind. Über eine einheitliche Webkonsole sollen Archivierung, Backup, Cloud Storage, Disaster Recovery, E-Discovery, File Sync & Share und Monitoring möglich sein.

Bereits bei der Vorstellung wurde angekündigt, dass die Lösung auch Data-Protection-Support für Microsoft-Infrastrukturen und -Anwendungen bieten werde. Ab März 2017 können im deutschsprachigen Raum Backup Office 365 Lizenzen erworben werden, gab das Unternehmen bekannt.

Zukunftsperspektiven

Backup-Lösungen haben noch nicht den Stellenwert in Unternehmen eingenommen, der ihnen zusteht. Das Thema verliert gegen Server-Umstellungen oder Antivirus-Programmen“, erläutert Schwecke. Er nennt allerdings drei Gründe, weshalb er Acronis für die Zukunft gut gerüstet sieht:

  • Die immense Datenmenge, die produziert wird, muss gespeichert und verarbeitet werden
  • Der nächsten Generation der Computernutzer sei egal, wo die Daten liegen, auf welche sie zugreifen
  • Die gesetzlichen Regularien werden den Unternehmen abverlangen, eine Datenstrategie auszuarbeiten

„Wir wollen attraktiv, technologisch, menschlich und erfolgreich vorne dabei sein“, so der neue DACH-Chef. Für das Jahr 2017 lautet das Ziel, ein zweistelliges Wachstum zu erreichen.

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