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Netzwerk-Zubehör, Festplatten, Notebooks und Security-Software als Treiber Das Geschäft mit Firmenkunden brummt

| Redakteur: Katrin Hofmann

Auf das erste Halbjahr können ITK-Fachhändler lächelnd blicken. Denn die Kassen haben sich vor allem bei den auf Firmenkundschaft spezialisierten Anbietern gut gefüllt. Auch der Umsatz mit privaten Käufern blieb stabil.

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Klein und leistungsstark wünschen sich immer mehr Kunden externe Festplatten.
Klein und leistungsstark wünschen sich immer mehr Kunden externe Festplatten.

Der ITC Channel Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und IT-BUSINESS schloss auch im Juni dieses Jahres mit einem Umsatzwachstum ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs der Fachhandels-Umsatz um acht Prozent. Auch die komplette erste Jahreshälfte auf dem deutschen ITK-Markt endete damit mit einer ­äußerst positiven Bilanz. Der von Januar bis Juni generierte ­Erlös überstieg das Vorjahresergebnis um zwölf Prozent.

Erfreuliches B2B-Geschäft

Dieser erfreuliche Trend basiert größtenteils auf der starken ­Nachfrage durch Business-­Kunden, die in den vergangenen Monaten mehr in ITK-Produkte investiert haben. Der im Geschäftskunden-Umfeld generierte Umsatz wuchs im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18 Prozent. Im gesamten ersten Halbjahr fiel er um zwölf Prozent höher aus als im Jahr 2010.

ITC Channel Index im Monat Juni 2011:Auch im Juni dieses Jahres lag der Fachhandelsumsatz über dem Wert des Vorjahres.

Der Aufschwung ist sowohl im Enterprise- als auch im SMB-­Bereich zu beobachten – ein ­positiver Trend, der sich voraussichtlich im nächsten Quartal fortsetzen wird. Sowohl der SMB- als auch der Enterprise-Erlös wuchs im Vergleich zum Juni 2010 zweistellig, erstgenannter um 18 Prozent, letztgenannter um 19 Prozent. Im Halbjahresvergleich liegen die Wachstums­raten sogar bei 27 beziehungsweise 29 Prozent.

B2C-Umsatz schwächelt

Die Nachfrage durch Endkunden schwächt sich dagegen nach einem positiven Start in das Jahr 2011 derzeit etwas ab. Dennoch liegt der in der ersten Jahreshälfte generierte Umsatz auf dem ­Niveau des Vorjahres. Diese Tendenz der gesamten ersten Jahreshälfte prägte auch den Juni dieses ­Jahres. Der Erlös lag stabil auf der Höhe von Juni 2010. Im ­Vergleich zum Vormonat Mai allerdings ist ein Rückgang von 16 Prozent zu verzeichnen.

Die Entwicklung im Geschäft mit den privaten Endkunden ­spiegelt vor allem Austauschprozesse wider. In vielen ­Bereichen bestimmen nicht Innovationen die Kundennachfrage, sondern Technologiezyklen.

Umsatztreiber Netzwerke

Bezüglich der Technologietrends ist zu ­erkennen, dass positive Impulse sowohl im Business-to-Business- als auch im Business-to-Consumer-Markt aktuell aus dem Netzwerk-Bereich kommen. Die wachsende Nachfrage sowohl nach Netzwerkkarten als auch nach Routern sorgte im Juni für eine erfreuliche Entwicklung in diesem Segment. Im privaten Umfeld steht die Vernetzung im ganzen Haus im Vordergrund, die einerseits die Wireless- aber auch die LAN-Technologien wachsen lässt.

Mehr über weitere Produkttrends erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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