1,5 Petabyte leistungsfähiger und zuverlässiger Festplattenspeicher

Das elektronische Gedächtnis von Humboldts Erben

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Virtueller Speicher ist herstellerunabhängig leicht und zu verwalten

Diese Installation stellte aber nur eine Vorstufe der eigentlichen neuen Speicherinfrastruktur dar. Als Ergebnis einer Ausschreibung wurde Controlware im Jahr 2003 damit betraut, den universitären Storage zu virtualisieren. „Die herausragenden Vorteile einer virtuellen Architektur sind Herstellerunabhängigkeit und Datensicherheit durch Spiegelung sowie ein einfaches und problemloses Verwalten und Einbinden von neuen Speicherelementen“, erklärt Jörg Dubslaff, zuständiger Account Manager für die Humboldt-Universität von Controlware. Und Frank Sittel freut sich: „Nur dank der vereinfachten Verwaltung durch die Speichervirtualisierung ist es möglich, dass wir heute fast ein Petabyte Datenspeicher für 200 Server unter Windows, verschiedenste Linux-Derivate, Sun Solaris und AIX sowie Servervirtualisierungen mit nur zwei Personen administrieren können.“

Der Zuschlag für die dazugehörigen Storage-Systeme ging 2003 wieder an Infortrend. 36 zusätzliche RAID-Subsysteme des Typs Infortrend 6310 erhöhten die Gesamtspeicherkapazität des nun virtualisierten Speichers auf 54 Terabyte. Verbunden wurde das SAN mit modernsten Switches von Brocade.

IT der Klasse XXL

Der enorme Bedarf an Datenspeicherplatz der Humboldt-Universität erklärt sich schnell, wenn die folgenden Kennzahlen betrachtet werden. Ungefähr 60 IT-Mitarbeiter betreuen

  • 46.000 Accounts
  • 9.800 Workstations
  • 130 Subnetze
  • 51.000 Mailadressen mit 130.000 Mails pro Tag (vier Terabyte)
  • 500 verschiedene Webauftritte
  • 210 Datenbanken auf verschiedenen Servern etc.

und versorgen damit etwa 35.000 Studierende in 242 Studiengängen sowie 5.000 Mitarbeiter mit allen IT-Dienstleistungen, die eine der größten deutschen Universitäten benötigt. Kein Wunder also, dass schon Ende 2004 weitere 31 Terabyte Speicherplatz beschafft wurden. Die guten Erfahrungen, die in den vorherigen Jahren gesammelt werden konnten, bestärkten die Entscheider, 13 Infortrend-6330-Arrays mit einem 2 Gbit/s FC-Anschluss zu wählen. Aus dem gleichen Grund wurden ab 2007 die in die Jahre gekommenen 6300-Subsystemen durch neue Infortrend-A16F-G2430 ersetzt.

Weiter mit: Gut gerüstet in die Zukunft

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