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Trends, Prognosen und Aussichten für 2015

Das bringt das neue Jahr dem IT-Channel

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

IT-BUSINESS zeigt IT-Trends, die den Channel im Jahr 2015 prägen werden.
IT-BUSINESS zeigt IT-Trends, die den Channel im Jahr 2015 prägen werden. (© Marco2811 - Fotolia.com)

IT-BUSINESS skizziert, was die nähere Zukunft dem IT-Channel bringen könnte und zeigt anhand verschiedener Prognosen über das Jahr 2015 auf, welche Entwicklungen das Tagesgeschäft im IT-Channel wahrscheinlich besonders prägen werden. Neben den Stimmen von Marktforschern hat IT-BUSINESS dazu wichtige Marktakteure nach ihrer Einschätzung befragt.

„Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Dieses Zitat trifft den Nagel so punktgenau auf den Kopf, dass es abwechselnd Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill, Niels Bohr, Kurt Tucholsky oder anderen zugeschrieben wird.

Gerade in einer Zeit wie der jetzigen, in der sich auf der weltpolitischen Bühne viel bewegt, sind Prognosen besonders schwierig.

Von „Schwarzen Schwänen“ ist die Rede, wenn es um die Macht unerwarteter, bisher nicht einkalkulierter Ereignisse geht. Während Marktforscher gegebene Marktzahlen aus der Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren und technische oder wirtschaftliche Entwicklungen bewerten, bleibt eine Prognose immer ein „Blick in die Kristallkugel“. Diesen prinzipiellen Unsicherheitsfaktor außen vorgelassen, zeichnet sich ein recht positives Bild für die Branche ab.

So rechnet der Bitkom-Verband hierzulande mit steigenden Umsätzen und Beschäftigungszahlen in der ITK-Branche. Demnach wird der Umsatz mit Software, IT-Dienstleistungen und IT-Hardware voraussichtlich um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro zulegen. Bitkom beruft sich dabei auf eine Prognose des European Information Technology Observatory (EITO).

Prof. Dieter Kempf, Bitkom-Präsident
Prof. Dieter Kempf, Bitkom-Präsident (Bild: Datev)

„Damit wächst der Kernbereich der Bitkom-Branche auch im kommenden Jahr deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft“, so Verbands-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das ist vor allem auch deshalb ein gutes Zeichen, weil die IT für das Gros der Beschäftigung in unserer Branche steht. Innerhalb von vier Jahren sind in der IT mehr als 120.000 neue Arbeitsplätze entstanden – und auch 2015 erwarten wir ein Beschäftigungsplus.“

Im Einzelnen rechnet man beim Bitkom damit, dass der Umsatz mit Software um 5,5 und der mit IT-Dienstleistungen um 3,0 Prozent steigen wird. Der Hardware-Umsatz hingegen, soll demnach um 1,2 Prozent schrumpfen.

Umsätze mit Desktop-PCs und Notebooks werden laut Bitkom in Summe um rund zehn Prozent zurückgehen. Allerdings liegen die Umsatzprognosen für 2015 mit klassischer Hardware über dem Wert von 2013. Die Bitkom-Prognose wurde von Eito erstellt.

Auf Bereitstellungsebene scheint Cloud Computing weiter an Fahrt zu gewinnen. In den kommenden fünf Jahren sollen sich weltweit laut dem Global Cloud Index von Cisco 76 Prozent des gesamten Datenverkehrs in Rechenzentren in die Cloud verlagern. Vor allem Private-Cloud-Dienste gewinnen demnach an Relevanz gegenüber Public-Cloud-Services.

Ein wachstumsbegrenzender Aspekt im Cloud-Business ist die Skepsis der Nutzer, als Folge der NSA-Affäre.

Lesen Sie mehr auf der kommenden Seite über die Folgen der NSA-Affäre.

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