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Cybersicherheit mit Künstlicher Intelligenz

| Autor: Ann-Marie Struck

Mehr Sicherheit mit dem Einsatz von KI.
Mehr Sicherheit mit dem Einsatz von KI. (Bild: Production Perig - stock.adobe.com)

Wie können sich Unternehmen vor potenziellen Attacken aus dem Netz schützen? Zum Schutz vor Cyberangriffen erhöhen sie ihre Investitionen in KI-Systeme. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Capgemini Research Institute.

Haker-Angriffe sind eine dauernde Bedrohung für Unternehmen. Rund die Hälfte aller Firmen in Deutschland und weltweit sind mit dem Erkennen und Verhindern von Cyberangriffen überfordert. Das ist das Resultat der Studie „Reinventing Cybersecurity with Artificial Intelligence: The new Frontier in Digital Security“ des Capgemini Research Institute. Darüber hinaus haben sich die Risiken für Angriffe in den letzten Jahren erhöht. Dabei ist vor allem ein schnelles Eingreifen von Cyberanalysten notwendig.

Zu diesen kritischen Cyberangriffen zählen beispielsweise zeitkritische Anwendungen. Laut der Capgemini-Studie sind diese in den letzten zwölf Monaten insgesamt um 42 Prozent gestiegen. Ein andere Angriffsform sind automatisierte Angriffe, die in einem so schnellen Tempo mutieren, dass sie durch traditionelle Reaktionssysteme nicht neutralisiert werden können. Laut 43 Prozent der Befragten hat deren Häufigkeit um durchschnittlich 15 Prozent zugenommen.

Angesichts dieser neuen Bedrohungen sind 62 Prozent der deutschen Unternehmen der Meinung, ohne den Einsatz von KI nicht mehr auf kritische Cyberangriffe reagieren zu können. 51 Prozent der deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass bereits zur Identifikation eines solchen Anschlags eine KI benötigt wird.

Investitionen in KI

Weltweit sind sich die Mehrheit der befragten Führungskräfte einig, dass KI für die Cybersicherheit wichtig sein wird. Daher plant auch jedes zweite Unternehmen bis 2020 ein Drittel mehr in diese Technologie zu investieren. Denn 64 Prozent der Umfrage-Teilnehmer glauben, durch den Einsatz von KI die Kosten für die Erkennung von Sicherheitsverletzungen und die Reaktion darauf senken zu können.

Zudem haben 74 Prozent angegeben, dass durch KI eine kürzere Reaktionszeit möglich wird: Die nötige Zeit um Bedrohungen zu erkennen, Verstöße zu beheben und Patches zu implementieren, konnte um durchschnittlich 12 Prozent reduziert werden. Diese Entwicklung haben bereits 63 Prozent der befragten deutschen Teilnehmer bestätigt. Des Weiteren beobachten 56 Prozent der Umfrage-Teilnehmer nicht nur, dass KI genauer Sicherheitslücken entdeckt, sondern 57 Prozent gaben an, dass durch den Einsatz der Technologie Sicherheitsanalysten effizienter arbeiten. Denn die Zeit für die Analyse von Fehlalarmen wurde dadurch verringert.

Derzeit testen 73 Prozent aller befragten Unternehmen KI-Sicherheitslösungen. Das größte Hindernis in der Umsetzung ist das mangelnde Verständnis, wie Anwendungsfälle vom Proof of Concept bis zur flächendeckenden Umsetzung skaliert werden können. Damit kämpfen 69 Prozent der Befragten.

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