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Studie von Trend Micro

Cyberangriffe beeinflussen Arbeitnehmerzufriedenheit

| Autor: Sarah Böttcher

Die Unternehmenssicherheit sollte nicht nur auf den Schultern einzelner IT-Sicherheitsverantwortlicher lasten.
Die Unternehmenssicherheit sollte nicht nur auf den Schultern einzelner IT-Sicherheitsverantwortlicher lasten. (Bild: © fotogestoeber - stock.adobe.com)

Cyberangriffe nehmen stetig zu. Die Verantwortung der wenigen IT-Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen steigt. Das Resultat: Sie fühlen sich überfordert und isoliert. Laut Trend Micro muss die Sicherheitsverantwortung auf das gesamte Unternehmen verteilt werden.

Durch die steigende Zahl an Cyberattacken fühlen sich IT-Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen unter Druck gesetzt. Eine Umfrage im Auftrag von Trend Micro zeigt, dass viele der befragten Teilnehmer das glauben, in ihrer Funktion zu wenig Unterstützung zu bekommen. So fühlen sich den Studienergebnissen zufolge sogar 40 Prozent innerhalb des Unternehmens isoliert. 42 Prozent der Befragten empfinden die Priorisierung aufkommender Bedrohungen zusehends als große Herausforderung. Weitere 41 Prozent haben Probleme mit der immer stärker diversifizierten Bedrohungslandschaft Schritt zu halten. Diese steigende Belastung schlägt sich auch negativ auf die Zufriedenheit der IT-Sicherheitsverantwortlichen nieder: 38 Prozent gaben an, dass diese innerhalb der letzten zwölf Monate abgenommen hat.

Cybersicherheit: Aufgabe des gesamten Unternehmens

„Führungskräfte müssen erkennen, dass IT-Sicherheitsverantwortliche unter großer Belastung stehen“, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Cyberangriffe passieren immer häufiger und werden immer ausgefeilter. Damit muss auch die Verantwortung für IT-Sicherheit auf mehrere Schultern aufgeteilt werden. Kein Unternehmen kann es sich noch leisten, seine IT-Abteilung losgelöst vom Rest der Firma zu sehen. Denn dann wird diese früher oder später vor der wachsenden Bedrohung einknicken. Vielmehr muss Cybersicherheit als geteilte Aufgabe innerhalb des gesamten Unternehmens verstanden werden.“

Lag die Cybersicherheit des Unternehmens lange ausschließlich in den Händen der IT-Sicherheitsverantwortlichen, scheint sie nun auch in der Geschäftsführungsebene angekommen zu sein (89 %). Die interne Kommunikation sowie die Kommunikation mit der Chefebene sollte den Studienteilnehmern zufolge jedoch noch weiter verbessert werden. So nannten 63 Prozent die interne Kommunikation als größte Herausforderung für die Cybersicherheit in ihrem Unternehmen. Und 43 Prozent haben Schwierigkeiten dabei, der Unternehmensführung komplexe Sachverhalte zu vermitteln. Erst durch einen aufsehenerregenden Cyberangriff gewinnt die IT-Sicherheit im Unternehmen an Bedeutung und die Kommunikation wird für IT-Sicherheitsverantwortliche leichter (69 %). „IT-Verantwortliche müssen Wege finden, um den Wert von Cybersicherheit für eine Organisation noch glaubhafter zu vermitteln. Sie sollten auch von anderen Führungskräften lernen, wie sie Risiken besser kommunizieren können, um das Bewusstsein für IT-Security in allen Abteilungen zu schärfen,“ betont Werner.

Über die Studie

Die Studie wurde durch das Beratungsunternehmen Opinium im Auftrag von Trend Micro durchgeführt. Hierfür wurden 1.125 IT- und Sicherheitsentscheider im Vereinigten Königreich, den USA, Deutschland, Spanien, Italien, Schweden, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Belgien und der Tschechischen Republik befragt.

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31.01.19 - Eine von Thycotic in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, dass die Mehrheit der Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland nach wie vor nicht den Wettbewerbsvorteil erkennt, den eine funktionierende Cybersicherheit dem Unternehmen verschaffen kann. Viele sehen in den Security-Teams vor allem einen Kostenfaktor. lesen

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