Studie von Lünendonk zu mittelständischen Standard-Software-Firmen CompuGroup und PSI führen den deutschen Software-Markt an

Redakteur: Katrin Hofmann

Gegenüber dem Vorjahr konnten die mittelständischen deutschen Standard-Software-Firmen ihre Umsätze mehrheitlich steigern. Die Umsatzstärksten hat das Marktforschungsunternehmen Lünendonk gerankt.

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Mittelständische Software-Anbieter konnten ihre Umsätze laut einer Studie von Lünenedonk weiter steigern.
Mittelständische Software-Anbieter konnten ihre Umsätze laut einer Studie von Lünenedonk weiter steigern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um durchschnittlich zehn Prozent konnten die zehn führenden Standard-Software-Anbieter mit unter 500 Millionen Euro Jahresumsatz ihre Umsätze steigern. Deutlich mehr Mitarbeiter stellten sie jedoch nicht ein: nur lediglich 3,9 Prozent. Der Marktforscher Lünendonk, der die Erhebung unter Firmen mit Hauptsitz in Deutschland durchgeführt hat, begründet diese Diskrepanz vor allem »mit der Strukturbereinigung bei sechs der Firmen«.

Hierzulande konnten die Top-Ten 7,5 Prozent mehr absetzen. Nach Erhebungen des Branchenverbandes Bitkom stieg die Gesamtnachfrage nach zum Beispiel systemnaher oder betriebswirtschaftlicher Standard-Software in Deutschland lediglich um 5,6 Prozent. Um 15,3 Prozent hat dagegen der Umsatz der zehn führenden Software-KMUs mit Kunden im Ausland zugelegt.

Angesichts dieser Erfolge ist der Blick der Befragten in die Zukunft zuversichtlich: Für das laufende Jahr erwarten die Mittelständler der Software-Branche ein Plus von rund 11,9 Prozent. Von 2007 bis 2012 erhoffen sie sich Umsatzsteigerungen um 12,3 Prozent jährlich.

Auf Platz eins bezüglich der weltweit generierten Umsätze liegt die Software AG mit 483 Millionen Euro. Erst mit großem Abstand folgen »Mensch und Maschine Software« (170 Millionen Euro) und die »CompuGroup Holding AG« (140 Millionen Euro). Bezogen auf die in Deutschland generierten Umsätze landet die CompuGroup mit 112 Millionen Euro auf dem Siegerpodest. Am zweit- und drittstärksten sind die PSI AG (97 Millionen Euro) und »SoftM Software & Beratung« (75 Millionen Euro).

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