Gute Zahlen und Ideen zur Zukunftssicherung Compass-Gruppe feiert 25. Geburtstag auf Mallorca

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Die Feier zum 25. Bestehen der Compass-Gruppe war bei dem Treffen auf Mallorca eigentlich nur Nebensache. Hauptgrund für die Anreise war die Gesellschafterversammlung, die auf der Insel stattfand. Neben den Verbundmitgliedern reisten ebenfalls die wichtigsten Lieferanten an. Bilanztechnisch liegt die Kooperation gut im Rennen.

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Rund 170 Gäste feierten das 25-jährige Bestehen der Compass-Gruppe auf Mallorca.
Rund 170 Gäste feierten das 25-jährige Bestehen der Compass-Gruppe auf Mallorca.
(Lluis Fernandez)

Sonne, Meer und Bilanzzahlen gab es für die 68 Geschäftsführer und Führungskräfte, die zur Gesellschaftsversammlung der Compass-Gruppe nach Palma de Mallorca gereist waren. Da der Verbund seinen 25. Geburstag feierte, kamen zudem Manager der wichtigsten Lieferanten in die Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel.

Dirk Henniges der Geschäftsführer der Compass-Gruppe, konnte ein erfreuliches Zwischenergebnis Versammlung präsentiert. Der gemeinsam abgewickelte Einkaufsumsatz von IT-Infrastrukturprodukten lag im dritten Quartal dieses Jahres kumuliert bei 133 Millionen Euro und wies somit ein 20 prozentiges Plus zum Vorjahreszeitraum auf. Vor allem das Produktsegment Value Add und der Produktbereich Druckinfrastruktur legten jeweils mit 13,5 Prozent beziehungsweise neun Prozent, erneut zu.

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Den Eifer der Gesellschafter zur Zukunft der Kooperation mitzugestalten, wurde durch die Rekordzahl von 13 Anträgen, die in den verschiedenen Gremien gestellt wurden, deutlich. „Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Strukturen und den gemeinsamen Projekten“, betonte Henniges.

Qualifizierungsoffensive

So investieren beispielsweise die angschlossenen Unternehmen massiv in die Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 394 und seit Beginn dieses Jahres bereits 396 „Manntage“ durch die Unternehmen zusätzlich zu den Herstellerprogrammen finanziert. Das verpflichtende Programm umfasst neben Personen- auch Unternehmenszertifizierungen. Zu letzterem konnte Henniges gleich zwei Mitgliedern gratulieren, die als erstes den Status „Compass DPO Partner“ erworben haben. Dazu hatten „Büro Valk“ aus Bochum und „Office 360“ aus Hannover eine auf drei Jahre angelegten Qualifizierungsoffensive absolviert. Die Ausbildungsinitiative ergänzt die Herstellerqualifizierungen um die durch die Compass-Gruppe gemeinsam festgelegten Bereiche wie ITIL, Projektmanagement und strategischen Projektvertrieb.

Eine ebenfalls positive Bilanz konnte für die Arbeitsgruppe „Next Generation“ gezogen werden. Hier treffen sich regelmäßig 16 Nachfolgerinnen und Nachfolger von Geschäftsführern um sich über die besondere Situation dieser Rolle auszutauschen und an gemeinsamen Coaching-Konzepten zu arbeiten.

Zudem konnte Henniges verkünden, dass sich die Gruppe auch im Jahr 2013 wieder aktiv am Konsolidierungsprozess der Branche beteiligt habe. Insgesamt wurden vier Unternehmen übernommen.

Gemeinsame Projekte

Aktuelle Kernthemen der Compass-Strategien bilden die Managed Services. So wurde beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe von Business Development Managern in den nächsten sechs Monaten an der Erstellung eines einheitlichen Leitfadens zum Vertrieb von „Compass Managed Services“ (CMS) arbeiten soll, dem dann ein entsprechendes Zertifizierungs- und Qualifizierungsprogramm folgen wird.

Als „besonders evolutionär für die Gruppe“ bezeichnete Henniges die Vorgehensweise bei einem weiteren Projekt: Erstmalig wurde vor einem Projektstart beschlossen, einer Gruppe von fünf Unternehmen die Erstellung und Überprüfung eines neuen Produktes im Bereich Managed Services vorzufinanzieren, um es für die Unternehmen marktreif zu machen. „Damit gehen wir einen neuen, sehr guten Weg, um schneller und sicherer den nötigen Umbau unserer Geschäftsmodelle zu erreichen“, glaubt der Compass-Geschäftsführer.

Bei solchen Services sei es entscheidend, über entsprechende Monitoring Tools zu verfügen. Die Compass-Gruppe setzt im Bereich Monitoring derzeit auf zwei Konzepte: Zum einen auf die Lösung Fleet-Cockpit für Druckinfrastruktur, zum anderen auf Compass-View für das Managen von Server-Infrastrukturen und Applikationen. Bei Fleet-Cockpit wurde die Integration eines neuen zusätzlichen „Datensammlers“ beauftragt. Für die Software, die hinter Compass-View steht, soll ein erweitertes Reporting-Modul entwickelt werden. „Damit können wir in beiden Geschäftsbereichen die Qualität der Daten für die Prozesse weiter erhöhen“, erläutert Andreas Kleinknecht, Projektmanager bei der Compass Gruppe. □

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