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Die Cloud-Bedenkenträger finden sich in Deutschland Colt befragt CIOs über Gewicht und Risiken des Cloud-Computing

Redakteur: Ulrike Ostler

„Welche Risiken birgt Cloud-Computing jenseits von Sicherheit noch?“ Die jährliche CIO-Umfrage von Colt zeigt, dass die größten Bedenken im Hinblick auf Cloud-Computing nun über Sicherheitsrisiken hinaus gehen.

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Innerhalb von drei Jahren wird Cloud-Computing zum Mainstream. Den Rückschluss lässt die Colt-Umfrage unter CIOs zum Cloud-Computing in Europa aus diesem Frühjahr zu. Bild: Loudhosue/Colt
Innerhalb von drei Jahren wird Cloud-Computing zum Mainstream. Den Rückschluss lässt die Colt-Umfrage unter CIOs zum Cloud-Computing in Europa aus diesem Frühjahr zu. Bild: Loudhosue/Colt
( Archiv: Vogel Business Media )

Aus der diesjährigen Studie geht hervor, dass sich immer mehr Unternehmen mit Cloud-Computing auseinandersetzen. Die starke Fokussierung auf Sicherheitsbedenken hat sich seit der letzten Umfrage jedoch hin zu einer differenzierteren Betrachtung der Risiken entwickelt.

Fast zwei Drittel, 63 Prozent, der befragten CIOs sind der Meinung, dass die Umstellung von einer internen IT-Management-Lösung auf einen Cloud-Service mit geschäftlichen Risiken verbunden ist, die dem Image eines Unternehmens schaden und sich negativ auf die Beziehungen zu ihren Kunden auswirken könnten. Für 42 Prozent der Umfrageteilnehmer stellt ein potenzieller Imageschaden bei Ausfällen oder Sicherheitslücken das Hauptrisiko dar, 45 Prozent hingegen sehen das größte Risiko bei der Sicherheit.

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Die Umfrage zum Cloud-Computing in Europa von diesem Frühjahr, erfolgte durch Loudhouse, einem unabhängigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in London. Dazu wurden über 500 IT-Entscheidungsträger aus Unternehmen befragt, die sich mit dieser Technologie bereits näher beschäftigt haben und einen Umsatz von mindestens 100.000 Euro erwirtschaften. Mindestens 100 Interviews wurden jeweils in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Benelux geführt.

Fast zwei Drittel sehen im Cloud-Computing die Zukunft

Zwar haben laut Umfrage mit 16 Prozent nur wenige europäische Firmen unternehmensweit Cloud-Services eingeführt. Doch es gehen 60 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sich Cloud-Computing bis 2014 zu ihrem wichtigsten IT-Betriebsmodell entwickeln wird.

Die Ergebnisse der Studie legen außerdem offen, wo die wichtigsten Herausforderungen bei der Einführung von Cloud-Services liegen. Unternehmen wollen von der skalierbaren Ressourcenplanung profitieren, die Cloud-Computing bietet. Für 58 Prozent der Befragten hat eine unkomplizierte Umstellung höchste Priorität. In der Rangliste folgt mit 55 Prozent die Qualitätssicherung und auf gleichem Niveau die Kosteneffizienz. Die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen für den Umgang mit Kundendaten steht bei 54 Prozent auf der Prioritätenliste oben.

„Eine komplette Umstellung auf Cloud-Services ist zwar sehr schwer umzusetzen, aber der Trend ist eindeutig“, sagt Mark Leonard, Executive Vice President des Colt CIO-Office. „Jedes Jahr gibt es mehr Unternehmen, die Cloud-Services nutzen oder eine Nutzung in Erwägung ziehen. Hauptfaktor hierfür ist die Notwendigkeit, im heutigen Geschäftsklima flexibel und reaktionsfähig zu sein.“ Es bestehe mittlerweile ein Interesse an der Zusammenführung von Computing- und Netzwerkservices, unterstützt durch fortschrittliche Systeme, die eine wirklich integrierte End-to-End-Lösung und verlässliche Servicequalität böten.

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