Provisionen von bis zu 20 Prozent Cloud-Provider Profitbricks bringt Partnerprogramm an den Start

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Das Berliner Start-up Profitbricks bietet Infrastruktur-Dienste aus der Cloud an. Jetzt hat der Provider erstmals ein Partnerprogramm vorgestellt. Reseller erhalten abhängig vom Umsatz bis zu 20 Prozent Provision auf die von ihnen vertriebenen Cloud-Services. Zum Start gehören dem Programm bereits zwölf Partner an.

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Profitbricks vertreibt seine virtuellen Server aus der Cloud jetzt auch über Partner.
Profitbricks vertreibt seine virtuellen Server aus der Cloud jetzt auch über Partner.
(© Woody - Fotolia.com)

Die Wachstumsstrategie von Profitbricks war von Anfang an auf Partner ausgerichtet. Jetzt stellt der Berliner Provider, der im vergangenen Mai mit seinen Cloud-Services in den Markt gestartet ist, erstmals ein Partnerprogramm vor. Damit können Reseller ab sofort die Infrastruktur-Dienste von Profitbricks vertreiben. Dafür erhalten sie abhängig vom Umsatz eine gestaffelte Provision, die bis zu 20 Prozent der verkauften Cloud-Services betragen kann.

Mit dem Programm richtet sich das Start-up an Systemhäuser und Value Added Distributoren (VADs), denen es eine „Partnerschaft auf Augenhöhe” anbietet, wie Petra-Maria Grohs, Vice President Vertrieb und Marketing bei Profitbricks, betont. „Unsere Partner profitieren von unseren einfachen Cloud-Computing-Services und unserer Technologie-Kompetenz genauso wie von dem klaren Provisionsmodell.“

Profitbricks bietet virtuelle Server an. Kunden richten sich über eine grafische Oberfläche ihr virtuelles Rechenzentrum ein und bestimmen die Parameter Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Storage-Kapazität nach Bedarf. Ein CPU-Kern kostet vier Cent und ein Gigabyte RAM 0,9 Cent, jeweils pro Stunde. Für ein Gigabyte Storage sind neun Cent im Monat fällig. Der Provider stellt die Services in einem Karlsruher Rechenzentrum bereit und rechnet sie minutengenau ab.

Vervielfachung der Partnerzahl

Zum Start des Partnerprogramms ist bereits ein Dutzend Unternehmen dabei. Neben dem Ettlinger VAD IBN zählen dazu die Systemhäuser Anmatho, BPEX, Cehatrol, Competence Center-IT (CC-IT), Netshake und Seven Principles. Diese Anbieter besitzen bereits den Status „Service Partner High Volume“. Außerdem sieht das Programm den einfachen „Service Partner“ und den „Referral Partner“ vor, der lediglich Cloud-Services vermittelt. Bis Jahresende soll die Anzahl der Partner vervielfacht werden.

Profitbricks-Partnern ist ein Account-Manager als Ansprechpartner zugeordnet, und sie können kostenlos Presales-Support in Anspruch nehmen. Für das indirekte Geschäft zeichnet Vertriebsleiter Chris Meyer verantwortlich, der das neue Programm gemeinsam mit Sales- und Marketing-Chefin Grohs entwickelt hat. □

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