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IT-Trends 2017 Cloud ja, Smartphones nein

Autor: Wilfried Platten

Für ADN-Chef Hermann Ramacher spielt die Cloud in all ihren Spielarten 2017 die dominierende Rolle. Smartphones dagegen sind für den Channel uninteressant.

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Hermann Ramacher, Geschäftsführer von ADN
Hermann Ramacher, Geschäftsführer von ADN
(Bild: ADN)

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2017 entscheidend prägen?

Ramacher: Ich sehe Public-Cloud-, virtuelle Desktop- und innovative IT-Security-Services und -Lösungen ganz weit vorne. Für den Channel wird Microsoft mit Office365, Azure und Dynamics365 Trendbuilder sein. Dazu kommen neue Cloud-Angebote von Citrix Systems. Big Data wird zunehmend an Relevanz gewinnen. Um den größer werdenden Datenmengen zu begegnen, braucht es intelligente Systeme, die Informationsfluten nutzbringend aufbereiten. Deshalb kommen Big-Data- und Business-Intelligence-Solutions größer werdende Bedeutung für die kommenden Jahre zu. Da die Sicherheit der Daten und Informationen eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für oder gegen Cloud-Lösungen ist, steht Cloud-Security im Blickpunkt.

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2017 scheitern?

Ramacher: Der Vertrieb von Smartphones über IT-Fachhändler und Systemhäuser. In der Vergangenheit hat der IT-Handel das Smartphone-Business links liegen gelassen, meines Erachtens zu Recht. Allein der Umstand, dass einige Unternehmen Smartphones verstärkt „SIM-free“ einkaufen, macht das Smartphone-Business für den IT-Handel noch nicht wirklich attraktiv. Smartphones können dem IT-Fachhandel nur im Mobile Computing-Projektgeschäft die Projektmarge veredeln. Vielleicht fehlt mir aber allein die Phantasie, wie durch den bloßen Verkauf von Smartphones der IT-Händler zum Millionär werden kann?

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS