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Storage und Datamanagement

Sage-Software-Chef Peter Dewald im Interview

Cloud Computing und die unbequeme Wahrheit für Reseller

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Die Hauptniederlassung von Sage Software in Frankfurt am Main.
Die Hauptniederlassung von Sage Software in Frankfurt am Main. (Sage Software)

Sage-Chef Peter Dewald redet nicht um den heißen Brei herum: Nur Wertschöpfung kann vergütet werden. Fällt Partner-Wertschöpfung durch Cloud Computing weg, muss nachjustiert werden. Bei Office Line 24 spielt diese Überlegung eine Rolle. Auf der anderen Seite entfacht die Wolke neue Möglichkeiten – wie bei Sage Pay.

ITB: Mit Sage Pay steigt Ihr Unternehmen in das Geschäft mit Bezahlsystemen ein und bringt es nun auch nach Deutschland. Was erwarten Sie sich für Impulse für Ihr Geschäft durch diesen Schritt?

Peter Dewald, Geschäftsführer bei Sage Software
Peter Dewald, Geschäftsführer bei Sage Software (Sage Software)

Dewald: Sage Pay ist eine sinnvolle Ergänzung, um das Gesamtgeschäft unserer Kunden zu bereichern. Wir wollen software-seitig alles bieten, was man für das Geschäft braucht, und Zahlung gehört dazu. Die Möglichkeit, ein in Großbritannien sehr erfolgreich etabliertes Produkt hier in Deutschland einzuführen, nutzen wir natürlich gerne, mit einem speziellen Fokus darauf, was hierzulande gebraucht wird. Es wird zwar vieles international einheitlich gemacht, aber man hat in Deutschland so seine Eigenheiten.

ITB: Sie meinen bestimmte Zahlungsoptionen, oder?

Dewald: Ja. Allen voran ist, dass das Lastschriftverfahren über Sage Pay als Option ermöglicht werden kann. In anderen Ländern spielt die Lastschrift fast keine Rolle. Andernorts wird dafür viel häufiger mit Kreditkarte bezahlt. Weitere Besonderheiten, die für den deutschen Markt eine besondere Rolle spielen, sind sicherlich die Zahlungsoptionen Sofortüberweisung und Giropay. Das sind ausschließlich in Deutschland akzeptierte, PIN-gestützte Zahlungslösungen.

Ergänzendes zum Thema
 
Zur Person

ITB: Das Partnergeschäft in diesem Bereich kann viele Formen annehmen und reicht dem Vernehmen nach von Provision bis zur Beteiligung. Provision ist klar – aber wie schauen die Beteiligungen aus?

Dewald: Für große Partner wird es unter gewissen Voraussetzungen möglich sein, prozentual für sagen wir in einer Anfangsphase von sechs bis neun Monaten an den Transaktionen beteiligt zu sein.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über den Einfluss von Cloud Computing auf die IT-Branche.

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