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Die dunkle Seite der Cloud

Cloud-Computing frisst Wertschöpfung auf

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Vodafones Komplettpaket

Ein Beispiel verdeutlicht, inwiefern IT-Resellern Möglichkeiten zur Wertschöpfung verloren gehen. Im kommenden Jahr wird Vodafone Notebooks oder Smartphones gemeinsam mit Daten-Flatrates und Google-Apps ausliefern. Google-Apps im Bundle von Vodafone umfassen web-basierte Versionen für Geschäftskunden von Google-Mail, Google-Kalender sowie eine Bürosuite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationserstellung. Verschiedene Nutzer können nach gängiger Google-App-Praxis zudem Kalendereinträge miteinander teilen und simultan Dokumente bearbeiten. Zusätzlich bietet das Vodafone-Google-Bundle Kommunikationsdienste wie Video-Chat und den Instant-Messaging-Service „Google Talk“ (siehe Kasten „Google-Apps“). Hinsichtlich der Verfügbarkeit garantiert Google, dass die Apps zu mindestens 99,9 Prozent verfügbar sind, geben die beiden Bundle-Partner an. Die Preise müssen erst noch kalkuliert werden, hieß es aus dem Unternehmen.

Die Systemhaus-Sicht

Firmenkunden, die diese Google-Apps vorinstalliert und vorkonfiguriert im Vodafone-Bundle erhalten, müssen dafür kaum noch IT-Systemhäuser bemühen. Das ist freilich kein Geheimnis. So heißt es auch in einer Ankündigung von Vodafone zum Hardware-Flatrate-Apps-Bundle: „Die Kunden […] sparen Software-, Lizenz- und Wartungskosten […]“. Des Kunden Freud ist daher häufig des Fachhändlers Leid.

Außer der Vertragsvermittlung fällt hierbei also kaum noch klassisches IT-Reseller-Geschäft an. Wer also innerhalb der Handelskette kein Vodafone-Shop ist, kann von dem Angebot schwer profitieren und muss dabei zusehen, wie potenzielle Kunden für Collaboration- und Büro-Lösungen von neuer Konkurrenz ausgestattet werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu Google-Apps-Partnern.

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