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Halten weit verbreitete Annahmen über die IT-Cloud einer genaueren Betrachtung stand?

Cloud Computing – 3 Behauptungen und die Tatsachen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Wie lassen sich die festen und bleibenden Bestandteile im Cloud Computing bestimmen? (Ostler)
Wie lassen sich die festen und bleibenden Bestandteile im Cloud Computing bestimmen? (Ostler)

Die Cloud. Bei dieser Bezeichnung assoziieren viele nicht nur im November dicken Nebel. Auch Cloud Computing kann ähnlich mysteriös auf den Betrachter wirken. Emerson Network Power, Anbieter von Produkten für Verfügbarkeit, Kapazität und Effizienz kritischer Infrastrukturen, hat weit verbreitete Annahmen über Cloud Computing unter die Lupe genommen und stellt klar, was von der Nebelsuppe übrig bleibt.

Doch zunächst hält Blake Carlson fest, Vice President of Global IT Markets für die Avocent-Lösungen von Emerson Network Power „Cloud Computing ist eine leistungsfähige und wichtige Technologie für die heutige Unternehmenswelt. Dennoch bedarf es einer kritischen Betrachtung, um verantwortungsbewusst handeln zu können.

Emerson Network Power richtet das Augenmerk dabei auf öffentliche Clouds und stellt die Frage: Tatsache oder nur Behauptung?

1. Jeder wechselt zur Cloud – aber möglicherweise nicht mehr lange

Cloud-Migration ist zwar noch kein allgegenwärtiges Thema, doch es besteht kein Zweifel, dass es sich dabei um einen starken Trend handelt, der sich künftig noch weiter verbreiten und an Bedeutung gewinnen wird. Laut einer Umfrage von Advanced Micro Devices aus dem Jahr 2011 nutzen bereits etwa 37 Prozent der Unternehmen Cloud Computing.

24 Prozent der im September 2011 im Rahmen einer Umfrage von Emerson Network Power befragten Rechenzentrumsmanager, Vertriebspartner und Techniker gaben an, dass sie in den kommenden 18 Monaten eine Cloud Computing-Strategie verfolgen oder umsetzen möchten.

Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von IDC hat der weltweite Umsatz an Public Cloud Services 2010 mehr als 21,5 Millarden Dollar ausgemacht. Es wird erwartet, dass dieser Umsatz bis 2015 rund 72,9 Milliarden Dollar erreichen wird.

Cloud-Wachstum ist unzweifelhaft

Forrester Research Inc. nennt sogar noch optimistischere Zahlen und schätzt, dass der globale Cloud-Markt bis 2020 ein Volumen von 241 Milliarden Dollar umfassen könnte. Das geht aus dem im April 2011 veröffentlichten Bericht „Sizing the Cloud“ hervor.

Unabhängig davon, welche Zahlen sich nun als genauer entpuppen werden, die Cloud wird wachsen und ist keineswegs das substanzlose Gebilde, zu dem sie noch im vergangenen Jahr von einigen kritischen Stimmen erklärt wurde.

Woher rührt diese skeptische Haltung? Obwohl die Anbieter die Sicherheit und den Schutz von Daten seit Einführung von Cloud Computing erheblich verbessert haben, beschränken nach wie vor herrschende Bedenken im Hinblick auf den Zugriff auf proprietäre Daten sowie auf deren Speicherort und Übertragung die weitere Verbreitung von Cloud Computing.

Flexibilität ist auch Unsicherheit

Die allgemeine Systemflexibilität ist ein weiterer Gesichtspunkt, der bei öffentlichen Clouds für Verunsicherung sorgt. Darüber hinaus liefern Systemausfälle bei mehreren bekannten Cloud-Anbietern einigen Unternehmen, für deren Betriebsabläufe eine einwandfreie Netzwerkverfügbarkeit obligatorisch ist, vermutlich ausreichend Argumente, sich gegen Cloud Computing zu entscheiden.

weiter mit: 2. Der Wechsel zu Cloud Computing bedeutet: keine Sorgen mehr wegen Systemausfällen

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