Zentrale Bereitstellung von Desktops Citrix virtualisiert Arbeitsplätze

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Mit dem Desktop Server 1.0 tritt Citrix in den Markt für virtuelle Desktops ein. Die Lösung stellt Windows-Oberflächen zentral für mehrere Anwender bereit. Dazu arbeitet sie mit virtuellen Systemen, Blades und Windows Terminal Services zusammen. Das Programm soll noch im zweiten Quartal 2007 auf den Markt kommen.

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Besonders beim schrittweisen Umstellen auf neue Betriebssysteme verspricht Citrix Sparpotenzial. Die Nachfrage nach virtuellen Desktops ist hoch – dies zeigen zehn Millionen Desktops, die Citrix-Kunden schon mit dem „Publish Desktop“-Feature im Citrix Presentation Server virtuell bereitgestellt haben. Analysten schätzen aber, dass die Migration auf Windows Vista innerhalb der kommenden drei Jahre zu einem weiteren Wachstum auf bis zu 400 Millionen virtualisierte Desktops weltweit führen wird.

Mit „DynamicDelivery“ enthält Citrix Desktop Server 1.0 eine innovative Technologie, die automatisch den richtigen Typ von virtuellen Desktops aussucht und damit die IT-Administratoren entlastet. Der Anwender wird nach seiner Anmeldung sofort mit der individuell richtigen Oberfläche verbunden, die zuvor auf seine Bedürfnisse optimiert wurde. Alle virtuellen Desktops werden dazu mit einer Management-Konsole zentral verwaltet.

Anwender- und Anwendungsoptimiert

Die Software ermöglicht die Auswahl zwischen verschiedenen Methoden der Desktop-Bereitstellung im Rechenzentrum: Am meisten verbreitet sind Server-basierte, virtuelle Desktop-Infrastrukturen, die mit Windows-Betriebssystemen arbeiten. Arbeitsumgebungen können damit personalisiert und in großem Umfang individuell angepasst werden. Diese Methode ist genauso für stationäre wie für mobile Mitarbeiter im Außendienst oder Home-Office geeignet, die auf viele verschiedene Anwendungen zugreifen.

Der Einsatz mit Blades ist für den Zugriff auf rechenintensive Anwendungen optimiert. Dazu müssen physikalische Blades vorhanden sein, die mit Windows-Betriebssystemen arbeiten. Der Gebrauch von Windows Terminal Services ist besonders für Anwender geeignet, die viele Routine-Aufgaben mit nur wenigen Anwendungen erledigen – zum Beispiel Call-Center-Mitarbeiter.

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