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Vier von zehn Computernutzern arbeiten ohne Cloud

Citrix thematisiert SSO und Schatten-IT

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Jeder vierte Anwender hält seine berufliche IT-Ausstattung für nicht adäquat.
Jeder vierte Anwender hält seine berufliche IT-Ausstattung für nicht adäquat. (Bild: Citrix)

Wie nutzen Arbeitnehmer Cloud-Dienste? Das wollte der Unified-Workspace-Anbieter Citrix wissen und ist zu ambivalenten Zahlen gelangt. Verbesserungspotenzial sieht der Hersteller aber auf jeden Fall.

Mit den jetzt veröffentlichten Ergebnissen der „Digital Workspace Studie“ stellt Citrix fest: 60 Prozent der Arbeitnehmer möchten Cloud-Dienste nutzen, aber 38 Prozent der Computernutzer in Unternehmen arbeiten ohne Cloud-Zugriff. Wer ein wenig mit diesen Zahlen herumspielt, muss daraus nicht zwingend einen dringenden Handlungsbedarf ableiten.

Dass 38 Prozent der Computernutzer keinen Cloud-Zugriff haben, bedeutet im Umkehrschluss: 62 Prozent der Mitarbeiter können die Cloud verwenden. Laut Studie nutzen überdies lediglich 34 Prozent der Anwender die Cloud (auch) beruflich. Unklar bleibt, wie die Differenz von 28 Prozent ausgelegt werden muss – stellen Unternehmen hier also Cloud-Dienste bereit, die nicht genutzt werden?

Cloud macht Arbeit effizienter und flexibler

Statt hierauf näher einzugehen stellt der Anbieter die generellen Vorzüge der Cloud heraus: 49 Prozent der Befragten zufolge arbeite es sich per Cloud effizienter. Als weitere Pluspunkte gelten ein Mehr an räumlicher (44 Prozent) und zeitlicher (43 Prozent) Flexibilität.

Verbesserungspotential bei SSO und Schatten-IT

Verbesserungspotential erkennt Citrix in Sachen Single-Sign On (SSO). Solch einheitliche Authentifikationsmethoden würden von lediglich bei 23 Prozent der Befragten genutzt; jeder Vierte berichtet derweil von individuellen Zugangsdaten für jeden Dienst; bei 27 Prozent der Nutzer sind Mischformen aus SSO und individueller Anmeldung anzutreffen.

Auch das Thema Schatten-IT bleibt weiterhin aktuell. Mit 24 Prozent hält ein Viertel die berufliche IT-Ausstattung für untauglich, um effizient zu arbeiten. Laut Erhebung haben 28 Prozent der Befragten schon einmal auf eigene Faust Programme installiert oder aus dem privaten Umfeld bekannte Dienste im Beruf genutzt, weil ihr Arbeitgeber keine adäquat Lösungen bereitgestellt hat.

Methodologie

Die von Citrix beauftragte Studie wurde vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Im Januar 2019 befragten die Analysten dabei 1.000 deutsche Arbeitnehmer aus Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten – die Computer beruflich nutzen.

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