Moderne Arbeitsbedingungen erhöhen die Produktivität Citrix Online Services für das mobile Arbeiten der Zukunft

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

In Zeiten mobiler Technologien bekommt der Begriff „Heimarbeit“ eine ganz neue Bedeutung: Mobile Endgeräte und Online-Lösungen helfen, die Arbeit flexibler zu gestalten und machen Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbar. In Zukunft werden die Mitarbeiter entscheiden, wo und wie sie arbeiten wollen.

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Flexible Arbeitsmodelle und in der Folge verwaiste Büros gehören in US-Firmen bereits zur Unternehmenskultur als Ausdruck eines neuen Zeitgeists, der mobile Arbeitsformen fordert und fördert.
Flexible Arbeitsmodelle und in der Folge verwaiste Büros gehören in US-Firmen bereits zur Unternehmenskultur als Ausdruck eines neuen Zeitgeists, der mobile Arbeitsformen fordert und fördert.
(Bild: Nikolay Pozdeev, Fotolia)

Der BYOD-Trend in Unternehmen verdeutlicht dies täglich, aber auch die gesellschaftliche Diskussion darüber, inwieweit Arbeitgeber dann von ihren Mitarbeitern ständige Erreichbarkeit – nach Feierabend oder sogar im Urlaub – erwarten oder sogar fordern können. Online-Tools und mobile Geräte sorgen also nicht nur für Freude, sondern können im Gegenteil auch richtig stressen. Allerdings geben sie den Berufstätigen auch viel Freiheit, wenn sie überlegt und sinnvoll eingesetzt werden. Der hierfür nötige Kulturwandel, wie er auch immer wieder von der Politik propagiert wird, ist eigentlich schon in vollem Gange.

Trends beeinflussen die Arbeit der Zukunft

Arbeit wird zweifellos immer mobiler werden: unabhängig von bestimmten Orten, Geräten oder der Zeit. Die Post-PC-Ära ist gekennzeichnet durch neue Organisationsformen, wo Teams immer weiter verteilt an unterschiedlichen Standorten zusammen arbeiten; die Mitarbeiter die höhere Flexibilität aber auch selbstbewusst einfordern und diese von den Unternehmen selbstverständlich eingeräumt bekommen. Diese haben schließlich erkannt: flexible Arbeitsbedingungen machen Mitarbeiter zufriedener und leistungsfähiger! Allerdings verschwimmen durch die erweiterten technischen Möglichkeiten die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben. Hier ist mehr Eigenverantwortung auf Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite gefordert.

Weiter zeichnet sich ab, dass Unternehmen in Zukunft verstärkt mit freien Mitarbeitern – Freelancern – zusammenarbeiten werden. Der Anteil der Routinearbeiten wird abnehmen und durch komplexere Vorgänge ersetzt. Die Übergänge zwischen verschiedenen Geräten werden fließender. Und die Vernetzung über soziale Medien wird zunehmen. Alles Trends, die hohe Anforderungen an die Zusammenarbeit, Kommunikation, Flexibilität, Anbindung externer Mitarbeiter und Partner, Sicherheit oder das Teamwork stellen.

Robert Gratzl, Managing Director VP & GM EMEA bei Citrix Online Services.
Robert Gratzl, Managing Director VP & GM EMEA bei Citrix Online Services.
(Bild: Citrix Online Services)
„Arbeit ist in Zukunft nicht mehr gleichzusetzen mit einem einzigen Ort“, fasst Robert Gratzl, verantwortlich für das EMEA-Geschäft der Citrix Online Services Division, zusammen. Deshalb hat der Anbieter webbasierter Kommunikations- und Collaboration-Werkzeuge seine gesamte Produktfamilie – Citrix nennt sie auch „GoTo Cloud-Dienste“ – auf die neuen Arbeitstrends ausgerichtet. Mit den mobilen Anwendungen von Citrix für fast alle gängigen Plattformen können sich Teams online treffen, egal wo sich die einzelnen Mitglieder aufhalten, gemeinsam an Projekten arbeiten, Informationen austauschen und aus der Ferne auf Geräte zugreifen. Der Effekt: Neben einer spürbaren Kostenersparnis, werden Projekte zügiger fertiggestellt und die Beteiligten haben die freie Wahl, wo und wie sie arbeiten wollen. Insbesondere mit der webbasierten Videokonferenzlösung „GoToMeeting“, den verwandten Produkten „GoToWebinar“ und „GoToTraining“ sowie dem Social-Collaboration-Tool „Podio“ sieht sich Citrix als Wegbereiter des neuen Zeitgeists, der ein verändertes Arbeitsverhalten mit sich bringt.

Der Online-Konferenzservice GoToMeeting kombiniert Video-, Web- und Audiokonferenzen. Einzelne Anwender, lokal verteilte Arbeitsgruppen oder Organisationen können mit nur einer Webcam und einer Internetverbindung Sitzungen abhalten und mit Kollegen, Kunden und Partnern jederzeit und von überall zusammenarbeiten. Die Lösung kann ohne vorherige Installation sofort genutzt werden, ein eigener Videokonferenzraum mit aufwändigem Equipment ist nicht erforderlich. Ähnlich einfach und intuitiv zu benutzen sind die Services GoToWebinar und GoToTraining. GoToWebinar ist eine Do-it-Yourself-Webinar-Lösung, mit der jeder Online-Events über einen Mac oder PC veranstalten kann. Der Webinar-Service eignet sich besonders für Marketing- und Leadgenerierungsaktionen für mehr als 100 Teilnehmer. GoToTraining ist eine maßgeschneiderte webbasierte Schulungs-Lösung für Unternehmen jeder Größe.

Allen Web-Konferenzprodukten ist gemein, dass sie die High-Definition-Videokonferenztechnologie HDFaces nutzen. Diese ermöglicht allen Teilnehmern bis zu sechs hochauflösende Videokonferenz-Streams und darüber hinaus neben den Videos auch den gemeinsamen Desktop des Moderators auf demselben Screen zu sehen. Die Streams der Videokonferenz sind in die Ansicht des übertragenen Bildschirms integriert, damit Teilnehmer gemeinsam an Dokumenten arbeiten und sich gleichzeitig sehen können, ohne dabei zwischen beiden Darstellungen hin und her wechseln zu müssen. Laut Gratzl ändere GoToMeeting die Definition von Face-to-Face-Meetings von „einem Ort, zu dem man geht“ in „eine Sache, die man tut“.

Auge in Auge mit dem Berater

In der Praxis sind folgende Szenarien vorstellbar: So arbeiten Selbständige und Kleinunternehmer mit GoToMeeting bei Bedarf von Zuhause oder ein Vertriebsmitarbeiter wandelt einen Telefonanruf im Handumdrehen in eine Live-Online-Demonstration um. Ein Übungsleiter spart sich Reise- und Organisationsaufwand und hält Online-Trainings bequem vom Schreibtisch aus ab. Ein Marketeer erzeugt Leads über die Einladung von Interessenten zu einem Webinar mit GoToWebinar. Und ein Mitarbeiter der technischen Support-Abteilung beseitigt mit GoToAssist Probleme auf dem PC des Hilfesuchenden schon beim ersten Anruf.

Dass Vertriebs- und Beratungsgespräche von Angesicht zu Angesicht – und sei es nur via Webcam – das Vertrauen erhöhen und eine um 30 Prozent höhere Abschlussrate bringen können, hat beispielsweise auch die HypoVereinsbank erkannt. Sie nutzt GoToMeeting, um ihre Kunden via Videocall online zu beraten. Damit erreicht die überregionale Filialbank vor allem jene Kunden, die vorwiegend Online-Banking nutzen, und bietet diesen auch außerhalb der Filialöffnungszeiten persönliche Beratung vom PC aus. Präsentationen, Dokumente oder sonstige Unterlagen können im Gespräch vom Berater gezeigt und gemeinsam Schritt für Schritt mit den Kunden bearbeitet werden. Und auch bei persönlichen Kundengesprächen in den Bankfilialen leistet die Videoberatung gute Dienste, indem zum Beispiel Filialberater Immobilienexperten aus anderen Filialen ad hoc per Video zuschalten können.

Diagnose per Videokonferenz

Ohne kommerziellen Hintergedanken nutzen die Wertachkliniken im südlichen Landkreis Augsburg GoToMeeting für regelmäßig stattfindende Konzile. Der Klinikverbund, der 2006 aus dem Zusammenschluss der Krankenhäuser Bobingen und Schwabmünchen entstanden ist, hat seine chirurgischen Fachabteilungen an jeweils einem Standort gebündelt. Um eine bestmögliche Patientenbetreuung zu gewährleisten, treffen sich Ärzte der Wertachkliniken mit externen Spezialisten für Pathologie und Radiologie im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz, um Patientendiagnosen und Behandlungsmaßnahmen zu besprechen. Über den Online-Konferenzservice können die Wertachkliniken insbesondere Reisekosten, die teilnehmenden Ärzte vor allem Zeit sparen, ohne auf effiziente und vertrauliche Meetings verzichten zu müssen. Das kommt am Ende nur den Patienten zu Gute, wie Andreas Neckermann, IT-Leiter der Wertachkliniken betont: „Durch die Tumorkonferenzen gewährleisten wir eine optimale Behandlung unserer Patienten. Dank GoToMeeting können sich die Ärzte jetzt viel effizienter abstimmen. Außerdem erfüllt GoToMeeting alle Sicherheitsanforderungen zum Umgang mit Patientendaten.“

Das Citrix Collaboration-Portfolio für mobile Geräte umfasst außerdem den File-Sharing-Dienst ShareFile für den Austausch und das Speichern von Daten, GoToAssist für Mitarbeiter im IT-Support sowohl bei Herstellern als auch Providern zur Fernwartung von iOS- und Android-Geräten und GoToMyPC für den Fernzugriff über Geräte und Systeme hinweg.

Das Social-Collaboration-Tool Podio schließlich, eine Plattform für Kommunikation und Collaboration, funktioniert wie bereits bekannte soziale Netzwerke und erlaubt Mitarbeitern, nach ihren jeweiligen Bedürfnissen zu arbeiten. Podio soll das E-Mail-Aufkommen reduzieren und Anwender von unnötigen Inhalten befreien. Der Zugriff auf Podio wird sowohl über das Internet ermöglicht, als auch über iPad, iPhone und Android-Geräte. Die Plattform kann besonders für kleine und mittlere Unternehmen als Intranet oder auch von größeren Unternehmen als Projektmanagement-Tool genutzt werden. In sogenannten Workspaces lassen sich themen- oder projektspezifische Gruppen definieren sowie konfigurierbare Apps (aus dem Podio AppStore oder auch selbst erstellte) zur Verfügung stellen.

Bereits mehr als 200.000 Unternehmen weltweit setzen auf Podio. So nutzt beispielsweise der Online-Modehändler Miinto Podio für die Organisation des Online-Verkaufs von mehr als 120.000 Produkten von über 1.500 unabhängigen Modehändlern und Marken. Für Miinto vereinfachen die Podio CRM Apps den täglichen Umgang mit tausenden Verkäufen im Innen- und Außendienst. Die Verkaufsmitarbeiter bleiben so immer organisiert und in Echtzeit über den Fortschritt der Aufträge informiert. Mit Podio Share kann Miinto über die Podio-Plattform alle relevanten Personen für die Produktvorstellungen einbeziehen, inklusive beauftragter Models. In Deutschland steht der Launch von Podio allerdings erst bevor: die deutsche Markteinführung ist für Ende dieses Jahres oder Anfang 2014 geplant.

„Simpler is better!“

Für EMEA-Chef Robert Gratzl gründet sich der Erfolg der Citrix-Online-Produkte vor allem in der Philosophie des Unternehmens, das Wert darauf legt, reine Business-Produkte mit nutzerfreundlichen und intuitiven Funktionen – einfach begreifbar wie eine Consumer-App – zu entwickeln: „Denn nur wenn Mitarbeiter die Tools auch tatsächlich, weil gerne nutzen, und tolle Erfahrungen mit den Anwendungen machen, erhöht sich deren Produktivität.“

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