Citrix Desktop Server 1.0 Citrix Desktop Server: zentrale und sichere Bereitstellung

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Achim Karpf

Schon letztes Jahr hat Citrix mit der „Dynamic Desktop Initiative“ die Abkehr vom statischen Desktop eingeleitet. Der im Presentation Server 4 bereitgestellte Desktop Broker ist eine Zwischenlösung und kann dem Benutzer Zugriff auf dynamische Desktops gewähren, die unter anderem in virtuellen Maschinen laufen.

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Der dynamische Desktop besteht aus mehreren Komponenten, die aufeinander aufbauen
Der dynamische Desktop besteht aus mehreren Komponenten, die aufeinander aufbauen
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem neuen Citrix Desktop Server 1.0, Codename „Project Trinity“, wird Citrix eine vollständige Lösung für virtuelle Desktops anbieten können, die eine immer größere Rolle im Bereich der Virtualisierung spielen. Im Gegensatz zum Presentation Server liefert der Desktop Server eine hochgradig konfigurierbare Umgebung aus, die dennoch virtuell und gehostet ist. Zielgruppe sind Nutzer mit hohen Anforderungen an ihren Arbeitsplatzrechner, etwa Gruppen von Softwareentwicklern. Damit verbindet Citrix die schon seit langem mögliche Virtualisierung von Anwendungen mit der Virtualisierung des Desktops. Der Anwender erhält also auf einem Gerät sowohl gestreamte als auch virtuell abgebildete Anwendungen.

Der Desktop Server stellt Windows-Oberflächen zentral in einem Rechenzentrum für Anwender bereit. Die dynamisch konfigurierbaren Desktops werden von virtuellen Systemen, Blade-PCs und Windows Terminal Services bereitgestellt. Der Desktop Server sichert den Netzwerkzugriff auf diese virtuellen Windows-Desktops und spart Administrationskosten vor allem bei Migrationen von Betriebssystemen.

Desktop-Virtualisierung verringert Kosten für Unternehmen

Die Nachfrage nach virtuellen Desktops ist hoch: Analysten schätzen, dass allein die Microsoft Vista-Migration innerhalb der nächsten drei Jahre zu einem Update von bis zu 400 Millionen Desktops weltweit führen wird. Die Marktforscher haben errechnet, dass herkömmliche Desktops in Unternehmen laufende Kosten von ungefähr 5.000 US-Dollar pro Jahr und Anwender verursachen. Deshalb haben Unternehmen z.B. durch die Vista-Migrationen einen erhöhten Bedarf an kosteneffizienten Technologien, um Mitarbeitern über virtuelle Desktops einen Zugriff auf Betriebssysteme zu ermöglichen. „Das Management von Desktops wird durch diese neue Technologie vereinfacht. Unternehmen können dabei nach unseren Schätzungen bis zu 40 Prozent Kosteneinsparungen erzielen“, sagt Karl-Heinz Warum, Area Vice President Central Europe und Geschäftsführer der Citrix Systems GmbH.

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