Zusammen gegen Cybercrime Cisco und Interpol kooperieren

Autor: Sarah Böttcher

Das amerikanische Unternehmen Cisco und die international tätige kriminalpolizeiliche Organisation Interpol werden ab sofort miteinander kooperieren. Durch die Zusammenarbeit soll effektiver gegen Cybercrime vorgegangen werden können.

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Cisco und Interpol wollen ab sofort gemeinsam gegen Cyberkriminalität vorgehen.
Cisco und Interpol wollen ab sofort gemeinsam gegen Cyberkriminalität vorgehen.
(Bild: ©2017 INTERPOL)

Cisco und Interpol haben vereinbart, sich zukünftig gegenseitig über aktuelle Bedrohungslagen zu informieren und Erkenntnisse auszutauschen.

Die „Threat Intelligence Group Talos“ von Cisco analysiert als Security Researcher kontinuierlich und weltweit Datenströme, um schnell auf mögliche Angriffe und Bedrohungen reagieren zu können. Werden Bedrohungen, wie zuletzt die CCleaner-Attacke, entdeckt, teilt Cisco die Informationen unverzüglich mit allen Kunden und der Öffentlichkeit. Durch die Partnerschaft mit Interpol können die Erkenntnisse darüber hinaus auf internationaler Ebene ausgewertet werden, was schnellere Untersuchungen ermöglicht.

Die Zusammenarbeit zwischen „Talos“ und dem „Interpol Global Complex for Innovation (IGCI)“ in Singapur soll den Daten- und Wissensaustausch zwischen beiden Organisationen fördern und den Weg für zukünftige Kollaborationen ebnen.

Noboru Nakatani, Executive Director des IGCI, sieht einen entscheidenden Vorteil im Austausch von Expertise und Informationen zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität. Auch John N. Stewart, Senior Vice President and Chief Security and Trust Officer bei Cisco, sieht die Notwendigkeit bei der Bekämpfung von Cybercrime in der Zusammenführung von öffentlichem und privatem Sektor.

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 Sarah Böttcher

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Online CvD & Redakteurin bei IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien