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Vierfache Skalierbarkeit und Bandbreite Cisco beschleunigt Switch-Portfolio auf 400GbE

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Cisco kündigt für sein Nexus-Portfolio die ersten 400-GbE-Switches an. Mit ihnen werde es möglich, beim Aufbau performanter Netze Kosten und Platz sparen. Die ersten Feldversuche sollen im Dezember 2018 beginnen. Die allgemeine Verfügbarkeit sei für die erste Jahreshälfte 2019 geplant.

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Der Cisco Nexus 3408 in einem 4HE-Gehäuse mit acht Steckplätzen soll bis zu 32 Ports mit 400G, alternativ bis zu 128 Ports mit 100G unterstützen können.
Der Cisco Nexus 3408 in einem 4HE-Gehäuse mit acht Steckplätzen soll bis zu 32 Ports mit 400G, alternativ bis zu 128 Ports mit 100G unterstützen können.
(Bild: Cisco)

Die neuen Modelle, so Cisco, bieten im Vergleich zu 100-GbE-Switches die vierfache Bandbreite und Skalierbarkeit. Zudem seien charakteristische Funktionen des Nexus-Portfolios verfügbar, darunter Support für fortgeschrittene Telemetrie für bessere App-Transparenz, Echtzeitanalyse und Fehlerbehebung sowie intelligente Puffer, die speziell auf den skalierbaren App-Traffic abgestimmt seien. Kunden könnten die Switches auch in die Cisco-Lösungen Application Centric Infrastructure (ACI), Tetration und Network Assurance Engine integrieren. Auf diese Weise könne die Agilität der Apps erhöht sowie die Sicherheit und Automatisierung von Rechenzentren verbessert werden. Außerdem werde 400G in das Intent Based Networking integriert.

Cisco arbeitet eigenen Angaben zufolge mit Partnern und Drittanbietern zusammen, um die Standardisierung und Interoperabilität für 400G voranzutreiben. In Kooperation mit Interconnect- und Testlösungspartnern habe Cisco bereits kostengünstige 100G-Lambda-Optikmodule für 400G entwickelt.

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