Aktion: Alt gegen Neu Chromebooks für die Schulen

Von Margrit Lingner

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Google for Education, Acer, Intel und die Gesellschaft für digitale Bildung haben eine Aktion für nachhaltige digitale Infrastruktur an Deutschlands gestartet. Dabei können Schulen ihre alten Tablets zurückgeben und Intel-basierte Acer Chromebooks samt Betriebssystem und Verwaltungslösung erwerben.

Bei der Aktion von Google, Acer, Intel und der Gesellschaft für digitale Bildung können Schulen ausrangierte Tablets günstig gegen neue Chromebooks eintauschen.
Bei der Aktion von Google, Acer, Intel und der Gesellschaft für digitale Bildung können Schulen ausrangierte Tablets günstig gegen neue Chromebooks eintauschen.
(Bild: Acer)

Die digitale Welt verändert sich rasant. Kaum haben Schulen und Bildungseinrichtungen neue Geräte angeschafft, entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Standards. So müssen viele Schulen nicht nur alte Endgeräte entsorgen, sondern auch die Finanzierung neuer Geräte stemmen.

Mit ihrer Tauschaktion wollen Google for Education, Acer, Intel und die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB) Schulen ermöglichen, nachhaltig in neue Mobilgeräte für Schüler zu investieren und Altgeräte zu recyceln. An der Aktion beteiligen können sich Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ausrangierte Schul-Tablets sollen dabei zurückgeben und günstige Intel-basierte Acer Chromebooks angeschafft werden.

Die Neugeräte der Tauschaktion arbeiten mit Google ChromeOS als Betriebssystem. Dazu gibt es die Verwaltungslösung Chrome Education Upgrade. So sparen Schulen Geld und erhalten eine zukunftsfähige und moderne Plattform zum Arbeiten. Darüber hinaus setzen sich die Aktionspartner für mehr Nachhaltigkeit ein und verpflichten sich nicht nur für die Zweitverwendung alter Geräte. Vielmehr sollen auch die neuen Geräte nachhaltig sein und einen ressourcenschonenden, modernen Lehr- und Lernansatz verfolgen.

Zweites Leben für gebrauchte Tablets

Die gebrauchten Tablets werden aufbereitet, um Menschen zu unterstützen, die sich kein neues Gerät leisten können. Mit der gemeinsamen Aktion führt die GfdB ihr soziales Engagement fort, das in der Vergangenheit beispielsweise Kindern aus sozialen Brennpunkten in Hamburg und geflüchteten Menschen den Zugang zum Digitalen ermöglichte.

Mathias Harms, Geschäftsführer der Gesellschaft für digitale Bildung erklärt dazu: „Uns ist es besonders wichtig, dass wir alle Altgeräte umfassend aufbereiten und die Altdaten DSGVO konform löschen, bevor wir sie weitergeben. Denn wir möchten, dass die Tablets auch bei den neuen Nutzer:innen bestmöglich zum Einsatz kommen können. Wir unterstützen mit unserer Aktion sowohl Schulen in Deutschland, die deutlich vergünstigte neue Endgeräte erhalten, als auch benachteiligte Schüler in Deutschland und dem Ausland, die dank der aufbereiteten Tablets zeitgemäß lernen können.“

Chromebooks für Bildungseinrichtungen

Google Chromebooks sind leistungsstarke Geräte, die über integrierte Bedienungshilfen und Sicherheitsfunktionen verfügen. Die Cloud-fähigen Computer bieten neben zwei Versionen von ChromeOS aktuelle Sicherheits- und Funktionsupdates, die alle vier Wochen automatisch aufgespielt werden. So bleiben die Geräte stets auf dem neuesten Stand – das spart Schulen viel Aufwand in der Administration. Darüber hinaus bieten Chromebooks die Möglichkeit, die Geräte auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen, wie schulspezifische Richtlinien, anzupassen.

Teamarbeit ist mit den Geräten ebenfalls möglich. So können bestimmte Schülergruppen gemeinsam und in Echtzeit an einem Dokument arbeiten, unabhängig davon, ob sie in der Schule oder zuhause sind. Dabei werden über das bereits integrierte Chrome Education Upgrade sowohl die Schutz-Anforderungen der Schule erfüllt als auch eine Nutzung der Geräte im privaten Bereich ermöglicht.

„Google Chromebooks sind bereits heute die beliebtesten Geräte im Schulwesen in vielen europäischen Ländern sowie weltweit. Wir freuen uns, nun auch in Deutschland mit den führenden Partnern Gesellschaft für digitale Bildung, Acer Deutschland und Intel eine nachhaltige und moderne Nutzung der an Schulen eingesetzten Lernplattformen zu ermöglichen. Dabei unterstützen wir selbstverständlich die Anliegen der Datenschützer, Kultusbehörden und Schulgemeinden mit einer DSGVO-konformen Nutzungsmöglichkeit, indem die Identitäten und Daten der Nutzer im Lernmanagementsystem der Schule verbleiben können“, sagt Guido Rost, Head of Education DACH, Google.

Acer Chromebook Spin 512

Für die Bildungsbranche konzipiert ist beispielsweise das Intel-basierte Acer Chromebook Spin 512. Es verfügt über eine antimikrobielle Oberfläche und ein Display im Seitenverhältnis 3:2. Zudem bestehen viele seiner Bausteine aus recycelten Materialien. Dank der Kombination, der nach außen gerichteten 8-Megapixel-Hauptkamera und der Webcam mit weitem Blickwinkel, können Schüler Fotos für Projekte aufnehmen und Video-Chats durchführen. Verpackt ist das Spin 512 in ein stoßfeste Gehäuse, das vor Stürzen aus bis zu 122 cm Höhe geschützt ist. Praktischerweise lässt sich das Convertible in verschiedenen Situationen und Positionen nutzen.

„Der Entwicklung in anderen europäischen Ländern folgend, sehen wir eine stark ansteigende Nachfrage nach Chromebooks im deutschen Bildungssektor. Mit Nutzung der verwalteten Gastsitzung bieten wir den Schülern über unsere Chromebooks einen DSGVO-konformen Zugang in das Schulnetzwerk ohne Angabe persönlicher Daten. Durch die anteilige Verwendung recycelter Kunststoffe in der Produktion und unser Green-Packaging-Konzept unterstützen wir zusätzlich die Nachhaltigkeitsaspekte der gemeinsamen Aktion“, sagt Dirk Weltermann, Business Development Manager, Acer Deutschland.

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Weitere Informationen zur gemeinsamen Aktion “Tausche alt gegen neu” finden Sie auf der eigens eingerichteten Seite der GfdB.

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