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Milliarden-Deal

Chipkonzern Broadcom will Software-Anbieter Symantec schlucken

| Autor / Redakteur: dpa-AFX / Ira Zahorsky

Broadcom verhandelt mit Symantec bezüglich einer Übernahme.
Broadcom verhandelt mit Symantec bezüglich einer Übernahme. (Bild: © Destina - stock.adobe.com)

Der US-Chiphersteller Broadcom will Insidern zufolge in einem Milliarden-Deal den Sicherheitssoftware-Spezialisten Symantec übernehmen. Broadcom wolle mit dem Zukauf sein Engagement in dem rentableren Geschäft mit Software ausweiten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Mittwoch und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.

Eine Einigung zwischen den beiden Unternehmen sei bereits innerhalb weniger Wochen möglich. Allerdings könnten die Verhandlungen auch noch scheitern. Ein Sprecher von Symantec lehnte eine Stellungnahme ab. Bei Broadcom war zunächst niemand zu erreichen.

Symantec ist der weltgrößte Anbieter von Virenschutz-Programmen und anderer Sicherheitssoftware. Zum US-Börsenschluss am Dienstag hatte das Unternehmen einen Marktwert von rund 13,7 Milliarden US-Dollar (12,1 Mrd Euro). Im nachbörslichen Handel sprang der Aktienkurs der Gesellschaft um 22 Prozent nach oben. Für die Broadcom-Papiere ging es im Gegenzug um vier Prozent abwärts. Zum Handelsschluss am Dienstag wurde Broadcom an der Börse insgesamt mit 118 Milliarden Dollar bewertet.

Für den Chipkonzern wäre die Übernahme von Symantec die zweite große Investition in das Software-Segment. Erst im vergangenen Jahr hatte sich Broadcom für 18 Milliarden Dollar den Software-Anbieter CA Technologies einverleibt. Zuvor war der Konzern beim Versuch, den konkurrierenden Chiphersteller Qualcomm zu übernehmen, am Widerstand der US-Regierung unter Präsident Donald Trump gescheitert. Dieser hatte das Geschäft wegen Sicherheitsbedenken untersagt.

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