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IDC-Interview zur Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2013“

Chancen und Herausforderungen von Enterprise Mobility

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Die Arbeitsplätze in deutschen Unternehmen werden immer mobiler.
Die Arbeitsplätze in deutschen Unternehmen werden immer mobiler. ( © Sergey Nivens - Fotolia)

Der Mobilitäts-Trend in deutschen Unternehmen ist nicht mehr aufzuhalten. Im Rahmen der Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2013“ sprach IDC mit Oliver Bendig, Vice President Product Management bei Matrix42 und Bernd Ullritz, Security Evangelist bei Check Point.

IDCs Enterprise Mobility Studie, für die im vergangenen Spätsommer 276 IT- und Fachbereichs-Entscheidern befragt wurden, belegt: Mehr als jeder zweite Mitarbeiter arbeitet heute zumindest teilweise von unterwegs, Smart Devices sind aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken und der Einsatz mobiler Business-Apps steigt in den kommenden Monaten rapide.

Welchen Nutzen versprechen sich Unternehmen von diesen mobilen Geschäftsszenarien und welche Hürden sind in diesem Zusammenhang zu nehmen? Mark Alexander Schulte, Consultant bei IDC, sprach anlässlich der Pressekonferenz zur Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2013“ mit Oliver Bendig, Vice President Product Management bei Matrix42 und Bernd Ullritz, Security Evangelist bei Check Point über Chancen und Herausforderungen von Enterprise Mobility für deutsche Unternehmen.

IDC: Die Verbreitung von mobilen Endgeräten und Applikationen ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Nutzenaspekte, die dadurch für Unternehmen und deren Mitarbeiter entstehen?

Bendig: Der zentrale Nutzen für den User ist die erhöhte Arbeitsplatzattraktivität. Sie motiviert die Mitarbeiter, sich zu engagieren und oft führt ein modernes Geräte-Equipment dazu, dass sie sich über ihre Kernarbeitszeit hinaus einbringen. Diese Arbeitsplatzattraktivität wird in Zeiten des „Talent War“ immer wichtiger, denn durch eine moderne Arbeitsplatzausstattung kann sich ein Unternehmen differenzieren und gezielter die richtigen Mitarbeiter gewinnen. Die Mobilisierung trägt zusätzlich zur Beschleunigung von Geschäftsprozessen bei, beispielsweise durch mobile, unternehmenseigene Anwendungen. Zudem führt ein Remote-Management der Applikationen und Endgeräte zu einer Reduktion der Einrichtungs- und Support-Kosten. Zusammengefasst: Der richtige Einsatz mobiler Geräte und Apps motiviert Mitarbeiter, steigert Effizienz und reduziert Kosten.

Oliver Bendig, Vice President Product Management bei Matrix42
Oliver Bendig, Vice President Product Management bei Matrix42 (Bild: IDC)

Ullritz: Nicht zu unterschätzen ist der Faktor, dass sich durch die Einführung mobiler Datenverarbeitungsmöglichkeiten auf smarten Endgeräten für Mitarbeiter ein Gleichklang zwischen der privaten und der Unternehmens-IT herstellt. Kein Mensch schafft sich ein Smartphone oder Tablet an, das er nicht mag oder mit dem er nicht gerne ‚spielt‘. Ist sein Wunsch-Gerät auch zugleich sein Arbeitsgerät, steigert dies seine Bereitschaft und sein Engagement in hohem Maße. Die wichtigsten Faktoren aus meiner Sicht sind jedoch Zeit und Flexibilität für den Mitarbeiter und die Erledigung seiner Aufgaben. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Polizist in England verbringt nachgewiesen acht seiner Zwölf-Stunden-Schicht damit, zwischen den unterschiedlichen Einsatzorten hin- und herzufahren und mit der Eingabe der dort aufgenommenen Daten in den zentralen Dienststellen. Demnach ist er also nur vier Stunden für seine Bürger auf der Straße. Hier entstehen interessante Business Cases.

Welche Hürden zu überwinden sind, um mobile Mitarbeiter in den Unternehmen optimal mit mobilen Lösungen zu unterstützen, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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