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Domo-Studie

CEOs haben Angst vor Datenflut

| Autor: Sarah Böttcher

Laut einer Umfrage des Software-Herstellers Domo haben CEOs zwar Zugang zu ihren Daten, sie wissen aber nicht, wie sie die Datenflut analysieren und sinnvoll einsetzen können.
Laut einer Umfrage des Software-Herstellers Domo haben CEOs zwar Zugang zu ihren Daten, sie wissen aber nicht, wie sie die Datenflut analysieren und sinnvoll einsetzen können. (Bild: Sikov - stock.adobe.com)

Der Software-Anbieter Domo hat in einer Studie herausgefunden, dass rund zwei Drittel der Unternehmenslenker Angst vor der steigenden Datenmenge haben. Auch fehlt in Unternehmen das Wissen über den richtigen Umgang mit der Datenflut.

Das Marktforschungsunternehmen Censuswide hat im Auftrag des amerikanischen Unternehmens Domo herausgefunden, dass rund zwei Drittel der deutschen Unternehmenslenker hohe Risiken für ihr Geschäft durch mangelnden Zugang zu ihren Daten sehen. Sie hegen außerdem große Sorgen, dass ihr Unternehmen nicht über die richtigen Fähigkeiten verfügt, die Flut an verfügbaren Daten zu verstehen und sie sinnvoll einzusetzen.

Aktualität der Daten

Die ständige Verfügbarkeit von Daten erleichtert vielen CEOs das Leben. Der Studie zufolge haben etwa 70 Prozent der Manager Zugriff auf tagesaktuelle Zahlen. Ein Fünftel arbeitet sogar schon mit Echtzeit-Daten.

Trotz der Aktualität der Daten verlassen sich jedoch noch rund ein Drittel der bis 45-jährigen CEOs auf ihr Bauchgefühl. Im Großen und Ganzen vertrauen allerdings 70 Prozent der Umfrageteilnehmer auf eine datenbasierte Unternehmensführung.

Am meisten wünschen sich CEOs ihre Daten in Echtzeit zur Verfügung zu haben.
Am meisten wünschen sich CEOs ihre Daten in Echtzeit zur Verfügung zu haben. (Bild: Domo)

Daten gewinnen an Relevanz

Die Tatsache, dass viele den Zugang zu Daten und die richtigen Schlüsse daraus als erfolgskritisch einstufen, zeigt sich auch in den Investitionsplänen für die kommenden fünf Jahre. 24 Prozent der Befragten setzen hier einen besonderen Schwerpunkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter in allen Fragen rund ums Digitale. Nicht besonders überraschend: Für 37 Prozent stehen Investitionen in Sicherheit und Compliance ganz oben auf der Agenda. 19 Prozent wollen sich mit Systemen ausrüsten, um aus den immer größer werdenden Datenmengen einen Mehrwert für sich und das Unternehmen zu erzielen. Die Einstellung neuer Mitarbeiter mit starken digitalen Fähigkeiten ist immerhin für 15 Prozent der Befragten sehr relevant.

Herausforderungen durch die Datenflut

Um nicht den Überblick über die immer weiter ansteigende Datenmenge zu verlieren, müssen Unternehmen mit dem technologischen Fortschritt Schritt und ihre Geschäftsprozesse auf dem neusten Stand halten.

„Ganz zentral ist es jedoch, dass Führungskräfte alle Mitarbeiter in ihrem Unternehmen in die Lage versetzen, datenbasierte Entscheidungen zu fällen. Dazu muss ein Kulturwandel erfolgen. Denn viele Manager wenden noch traditionelle Methoden an, um aus den Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen“, erläutert Ian Tickle, Senior Vice President und General Manager von Domo EMEA.

Zur Studie

Alle Zahlen stammen von Censuswide. Insgesamt befragten die Marktforscher in einer Online-Erhebung 101 CEOs von Unternehmen jeglicher Größe zwischen dem 17. und 28. Juli 2018 in Deutschland.

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