Mehr Änderungen erst 2008 CeBIT übt weiter den Spagat

Redakteur: Harry Jacob

Sie will Leitmesse sein, aber auch Querschnittsmesse für „innovative Technologien“. Damit begründete Ernst Raue vor der Presse den Anspruch, auf der CeBIT auch weiterhin IT, TK und CE unter einem Dach zu präsentieren.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Mit starken Worten versuchte CeBIT-Chef Ernst Raue, die Kritik an der deutschen IT-Messe zu relativieren: „Die CeBIT ist und bleibt die größte IT-Messe der Welt, ein paar 10 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mehr oder weniger machen da nichts aus!“, betonte er. Dennoch bereitet die CeBIT „den größten Paradigmenwechsel, den eine Messe je vollzogen hat“ vor, so Raue, nämlich von der Angebots- zu einer Nachfrageorientierung.

Die ersten Neuerungen treten bereits dieses Jahr in Kraft. So werden die Aussteller schon 2007 in sechs Themenwelten organisiert. Im kommenden Jahr dann wird die Messe nur noch sechs Tage dauern, Start ist am Dienstag, 4. März 2008, das Ende am Sonntag, 9. März. „Die Technologie bleibt unsere Basis, auf der die drei Säulen Business, Public Sector und Residential (Händler und Handwerker) aufbauen“, umriss Raue die künftige Ausrichtung. Diese drei Besuchersegmente sollen mit interessanten Bundle-Angeboten, einem attraktiveren Preissystem und innovativen Marketingmethoden angesprochen werden.

Ziel ist, die Besucher systematischer zu informieren und für die Aussteller mehr Leads zu generieren. Insgesamt umfasst das Paket bereits 30 Einzelmaßnahmen, Erkenntnisse der CeBIT 2007 würden zusätzlich mit einfließen, kündigte Raue an.

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