Beamer der Fraktion Nah und Hell Canon und Epson erweitern ihr Projektoren-Portfolio

Redakteur: Erwin Goßner

Beamer, die in ihrer Art unterschiedlicher kaum sein können, bringen Canon und Epson im Februar auf den Markt. Während bei Canon die Lichtleistung im Vordergrund steht, geht es bei Epson um den Projektionsabstand.

Anbieter zum Thema

Beamer mit geringem Projektionsabstand scheinen hoch im Kurs zu stehen: Nachdem NEC mit den Modellen der WT-Baureihe vor etwa einem Jahr die zweite Generation solcher Geräte einführte, haben andere Hersteller mittlerweile mit Erstlingswerken nachgezogen. Nach Eiki und Hitachi hat jetzt Epson die Einführung von zwei Kurzdistanzprojektoren angekündigt.

Ab März sind die Schwestermodelle EMP-400W und EMP-400We verfügbar, wobei die e-Version in erster Linie für den Einsatz in Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Universitäten gedacht ist. Laut Hersteller erzeugen die LCD-Beamer bei einem Abstand von 65 Zentimetern zur Projektionsfläche ein Bild mit einer Diagonalen von 60 Zoll, was umgerechnet rund 152 Zentimetern entspricht. Die physikalische Auflösung beträgt 1.280 x 800 Pixel (WXGA), zu Helligkeit und Kontrast macht Epson noch keine Angaben.

Bildergalerie

Der Tafelmodus und acht weitere definierte Farbmodi gehören ebenso zu den Features wie die Funktion Direct Power On/Off, die Wartezeiten beim Aufwärmen und Abkühlen verkürzt. Zudem lassen sich die Geräte über Netzwerk überwachen und steuern. Schutz vor Diebstahl bieten Kensington-Schloss und Passworteingabe, beim EMP-400We darüber hinaus das vollständige Fehlen von Bedientasten. Die Steuerung muss bei ihm über eine Fernbedienung oder das Netzwerk erfolgen.

Der EMP-400W hat bei Einführung im März einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 1.784 Euro, der EMP-400We soll zu einem Endkundenpreis von 1.665 Euro verkauft werden. Ein Bundle bestehend aus Projektor und interaktivem Whiteboard von Promethean ist zu einem UVP von 3.093 Euro erhältlich. Laut Epson beträgt der Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Geräte über 1.200 Euro.

Licht im Dunkel

Für Februar hat Canon die Einführung des XGA-LCD-Projektors LV-7585 angekündigt, der mit einer Lichtleistung von 6.500 Lumen der lichtstärkste Projektor im Angebot des Herstellers sein wird. Hohe Bildqualität versprechen ein Kontrastumfang von 1.600:1, der integrierte 10-Bit-Bildprozessor und das motorbetriebene 1,3fach-Zoom-Objektiv mit Autofokus, das für Bilddiagonalen bis zu zehn Metern ausgelegt ist. Die Wechselobjektive Ultra-Weitwinkel, Weitwinkel-Zoom, Telezoom und Ultra-Telezoom bietet Canon als Option an.

Über die Standardformate 4:3 und 16:9 hinaus unterstützt der LV-7585 auch die Einstellung individueller Seitenverhältnisse, um dadurch den besonderen Anforderungen spezieller Projekte gerecht zu werden. Ein motorbetriebener optischer Lensshift, der auch über Fernbedienung gesteuert werden kann, korrigiert die Bildgeometrie in der Vertikalen und Horizontalen. Weitere Ausstattungsmerkmale des Beamers sind der Auto-Cleaning-Luftfilter mit Wartungsintervallen von rund 10.000 Stunden sowie ein breites Spektrum an Anschlussmöglichkeiten.

Neben den vier Objektiven steht auch der so genannte Network Imager auf der Zubehörliste. Mit Hilfe dieser Hard- und Software-Lösung lässt sich der Beamer in einem Computernetzwerk steuern und programmieren. Daneben können Präsentationen zugespielt werden und Warnhinweise per eMail empfangen werden. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis des Herstellers für den LV-7585 beträgt 7.699 Euro. Darin enthalten sind drei Jahre Herstellergarantie für den Beamer und 90 Tage Lampengarantie.

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:2010515)