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Canon, Fujifilm und Casio läuten den Foto-Frühling ein

27.02.2007 | Redakteur: Susanne Ehneß

Beim Drei-Zoll-Display der Ixus 75 von Canon kann man die Fotoschau auch unterwegs genießen.
Beim Drei-Zoll-Display der Ixus 75 von Canon kann man die Fotoschau auch unterwegs genießen.

Die Video-Funktion hält immer mehr Einzug in die Kompaktklasse der Digitalkameras. Eine hohe Lichtempfindlichkeit, große Displays und eine Liberalisierung der Speicherpolitik sorgen ebenfalls für frische Akzente.

Nach der Produktoffensive auf der Photokina im vergangenen Herbst gewähren jetzt die ersten Hersteller einen Einblick in die Frühjahrskollektion.

Canon

Gemeinsam ist den vier neuen Canon-Modellen der Kompaktklasse der Digic-III-Prozessor. Durch diesen gehören rote Augen der Vergangenheit an, denn bereits bei der Bildwiedergabe korrigiert das System die »Kaninchenaugen« – eine Option, die bisher nur mittels PC-Software zu lösen war. Außerdem beherrscht der Prozessor die Gesichtserkennung. Bis zu neun Personen werden identifiziert und sowohl die Scharfstellung als auch die Belichtung an die Lichtverhältnisse angepasst. Eine verbesserte Rauschunterdrückung sorgt selbst beim ISO-Höchstwert 1.600 noch für eine gute Bildqualität.

In der Design-Klasse arbeiten die Ixus 70 und die Ixus 75 mit dem Digic-III-Prozessor-Multitalent. Beide beherrschen eine Auflösung von 7,1 Megapixel und verfügen über einen dreifachen optischen Zoom (35 bis 105 Millimeter). Der Ixus 70 hat Canon ein 2,5-Zoll-Display spendiert, die Ixus 75 hat sogar einen Drei-Zoll-Bildschirm bekommen. Beide Displays arbeiten mit 230.000 Bildpunkten. Die Ixus 70 ist mit 1,94 Zentimetern Bautiefe sehr schlank gehalten.

In der Powershot-Klasse spielen die A570 IS und die A560 neu mit. Auch hier ist man bei einer Auflösung von 7,1 Megapixel angekommen. Ein vierfaches Zoomobjektiv, das sowohl für den Weitwinkel- als auch für den Telebereich geeignet ist, arbeitet in beiden Modellen. Die A570 bekommt zusätzlich noch einen optischen Bildstabilisator. Die Bilder werden beide Male auf einem 2,5 Zoll Display dargestellt. Familienfreundliche Motivprogramme, ein Video-Modus, Fotoeffekte und PictBridge machen die Powershot-Modelle zu idealen Begleitern.

Preise:

  • Ixus 70 306,74 Euro
  • Ixus 75 337,51 Euro
  • Powershot A570 IS 306,74 Euro
  • Powershot A560 255,44 Euro

Fujifilm

Fuji setzt seit kurzem nicht mehr nur auf die eigenentwickelten xD-Karten. Die Fuji-Kameras können nun auch mit herkömmlichen SD-Karten bestückt werden. Die Finepix S5700 ist das Zehnfach-Zoom-Modell (35 bis 350 Millimeter analog Kleinbild) mit einem Sieben-Megapixel-CCD.

Auch bei Fuji reicht der ISO-Bereich bis 1.600, und das Display misst die inzwischen gängigen 2,5 Zoll in der Diagonalen. Selbst beim Filmen können jetzt Zoom und Autofokus aktiviert werden und bei Bedarf wird die elektronische Bildstabilisierung dazugeschaltet. Umfangreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, zwölf Motivprogramme und ein intelligenter Blitz runden das Leistungsspektrum der S5700 ab, die Ende April verfügbar sein soll. Zu Preisen machte Fuji noch keine Angaben.

Eine Klasse tiefer spielen die Finepix A820 und die A900. Beide verfügen über einen Vierfach-Zoom und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 800. Die A900 löst mit neun Megapixel auf, die A820 bringt es auf acht. Neu bei Fuji ist das Moduswahlrad, mit dem man zwischen Kamera-, Playback und Video-Modus wechseln kann. Je ein 2,5-Zoll-Display und 18 Motivprogramme runden das Ausstattungsspektrum ab. Beide Kameras sollen im Mai in den Handel kommen. Preise stehen auch hier noch nicht fest.

Casio

Die Exilim Card sorgt bei Casio seit Jahren für gute Umsätze. Die Ex-S770D ist an der dünnsten Stelle gerade mal 1,37 Zentimeter dick und beherbergt doch eine kleine Videokamera, die im DivX-Format aufnimmt. Derartig verkleinerte Dateien können ohne Umwandeln auf CD-R- und DVD-R-Medien abgespeichert werden, zum Abspielen benötigt man dann allerdings einen DivX-fähigen DVD-Player. 7,2 Megapixel, 2,8-Zoll-Display und ein dreifacher Zoom – das sind die weiteren Rahmendaten. Auch hier kommt beim Filmen ein integrierter elektronischer Verwackelungsschutz zum Einsatz. Neu ist die Datenspeicher-Funktion. Dank dieser können Dateien wie zum Beispiel Word-Dokumente oder Internetseiten via Photo-Transport-Funktion auf die Kamera übertragen werden.

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