Studie von NIFIS BYOD bringt hohes Risiko beim Datenschutz mit sich

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidi Schuster

Laut der Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2014“ von NIFIS müssen Firmen beim Einsatz von „Bring Your Own Device“ (BYOD) effektive Maßnahmen ergreifen, um ein erhöhtes Sicherheitsrisiko ausschließen zu können.

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77 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland sehen in einer speziellen IT-Sicherheitslösung für mobile Endgeräte den besten Schutz vor Cyberattacken.
77 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland sehen in einer speziellen IT-Sicherheitslösung für mobile Endgeräte den besten Schutz vor Cyberattacken.
( © babimu - Fotolia)

Unternehmen, die privat genutzte mobile Geräte am Arbeitsplatz zulassen, setzen sich laut dem Verein NIFIS (Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit) einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus. Der Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2014“ zufolge müssen Firmen daher beim Einsatz von BYOD effektive Maßnahmen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit ergreifen.

Kein Zugriff auf sensible Daten

So sieht eine Mehrheit von 77 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland in einer speziellen IT-Sicherheitslösung für Smartphone, Tablet und Co. den besten Datenschutz vor Cyber-Attacken. Zudem müssen Unternehmen Sorge tragen, dass privat genutzte mobile Geräte keinen Zugriff auf sensible Firmendaten haben. Diese Maßnahme wird von 68 Prozent der Befragten (Mehrfachnennungen erwünscht) als besonders wichtig angesehen. Wenn doch ein Zugang erlaubt werden soll, dann nur über eingeschränkte und kontrollierte Zugriffsrechte (65 Prozent).

Durch die Bedeutungszunahme von sozialen Kanälen in Verbindung mit immer leistungsfähigeren mobilen Geräten werden laut Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der NIFIS, mobile Endgeräte für die Unternehmen immer wichtiger. „Der Einsatz von Bring Your Own Device darf jedoch nicht zu Lasten des Datenschutzes und der sensiblen Firmendaten erfolgen“, sagt Lapp. Vielmehr ginge es darum, die Leistungsfähigkeit der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur zu schützen. „Dazu zählen in erster Linie IT-Sicherheitslösungen für mobile Geräte, kein Zugriff auf sensible Daten oder nur beschränkte Zugangsrechte“, so der NIFIS-Vorsitzende weiter.

Datenverlust

Eine von Samsung in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie wichtig geeignete Maßnahmen für den Datenschutz in den Unternehmen sind. Demnach haben bereits 29 Prozent aller deutschen Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern geschäftskritische Daten verloren, nachdem sie Mitarbeitern den Einsatz privater Geräte im Firmennetz gestattet haben.

Nur zehn Prozent der befragten IT-Leiter und Entscheidungsträger hatten in den vergangenen zwei Jahren keine durch BYOD hervorgerufenen Sicherheitsprobleme.

In der NIFIS-Studie sprechen sich 60 Prozent der Befragten außerdem für eine intelligente Netzwerkumgebung mit State-of-the-Art-Datenschutz aus. Knapp dahinter (54 Prozent) landeten die Befürworter mit einer isolierten, virtuellen Device-Umgebung. Nur acht Prozent der befragten Firmen haben keine Sicherheitsbedenken, dasselbe Device sowohl dienstlich als auch privat zu nutzen. □

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