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Eco-Verband zum Gesetzentwurf

Brückenteilzeit fördert Arbeit 4.0

| Autor: Sarah Nollau

Die Brückenteilzeit erlaubt es Vollzeit-Mitarbeitern, vorübergehend für bis zu fünf Jahre in Teilzeit zu treten.
Die Brückenteilzeit erlaubt es Vollzeit-Mitarbeitern, vorübergehend für bis zu fünf Jahre in Teilzeit zu treten. (Bild: pict rider - stock.adobe.com)

Die Brückenteilzeit leistet einen erheblichen Beitrag zum modernen Konzept der „New Work“, so Eco, Verband der Internetwirtschaft. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass Mitarbeiter vorübergehend für ein bis fünf Jahre in Teilzeit arbeiten können.

Gerade für junge Arbeitnehmer ist es wichtig, flexible Arbeitsmodelle zur Verfügung zu haben. Ändert sich die Lebenssituation, beispielsweise durch das erste Kind oder einen Pflegefall in der Familie, besteht der Wunsch nach einer Anpassung der Arbeitszeit an die Situation zu Hause. Die flexible Arbeitszeitgestaltung ist ein Mittel, um vor allem junge Talente langfristig an ein Unternehmen zu binden. Unternehmen, die solche Konzepte der sogenannten „New Work“ anbieten, verschaffen sich so häufig einen Wettbewerbsvorteil, um neue Mitarbeiter und deren Kompetenzen zu gewinnen.

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Mehr Flexibilität und Mobilität

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Brückenteilzeit ist eine weitere Komponente im Zusammenspiel des New-Work-Konzepts. Im Fokus steht dabei die Flexibilität und Mobilität des Mitarbeiters durch digitale Arbeitskonzepte. Die Digitalisierung macht die Umsetzung der Brückenteilzeit einfacher: Von der Vollzeit in die Teilzeit und wieder zurück, Arbeitszeiten und -orte flexibel an die eigene Lebenssituation anpassen – all das lässt sich verstärkt durch den digitalisierten Arbeitsplatz realisieren.

„Unternehmen sind für Fachkräfte attraktiver, wenn die nach einer befristeten Teilzeit wieder zur alten Arbeitszeit zurückkehren können“, spricht sich Lucia Falkenberg, CPO (Chief People Officer) im Eco-Verband und Leiterin der Kompetenzgruppe New Work, für das Brückenteilzeitgesetz aus. „Die Menschen bevorzugen Arbeitsumfelder, die Familie und Beruf miteinander vereinbar machen und eine sichere Zukunftsperspektive bieten.“ Gerade für weibliche Fachkräfte biete das Gesetz eine Absicherung, nicht in der Teilzeitfalle zu landen.

Brückenteilzeit fördert Zufriedenheit

Darüber hinaus biete die Brückenteilzeit Raum für Fortbildungen und unterstütze so das „lebenslange Lernen“. Mitarbeiter würden so zufriedener arbeiten und ihre eigenen Ziele im Job eher erreichen. Kontraproduktiv hingegen seien immer neuere Vorschriften und gesetzliche Regelungen, so Falkenberg: „Wir brauchen nicht mehr Gesetze, sondern den Rahmen für die Flexibilität, die in der neuen Arbeitswirklichkeit gelebt wird. Wer offen ist für den Wandel der Arbeit durch die Digitalisierung und die Veränderungen mitträgt, der profitiert von zufriedeneren Mitarbeitern. Die Brückenteilzeit leistet so einen Beitrag zum Unternehmenserfolg.“

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