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Good-Morning-Editorial vom 12.04.2017 BrickerBot macht verwundbare IoT-Geräte platt

| Autor: Klaus Länger

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Auf den Funktionsumfang alter Ziegelsteine reduziert: Das macht BrickerBot aus anfälligen IoT-Geräten mit Linux-Betriebssystem.
Auf den Funktionsumfang alter Ziegelsteine reduziert: Das macht BrickerBot aus anfälligen IoT-Geräten mit Linux-Betriebssystem.
(Bild: Pixabay - Ben Kerckx / CC0 )

Durch die Hersteller ungenügend oder gar nicht abgesicherte IoT-Geräte wurden in den vergangenen Monaten immer wieder gekapert und in Botnetzen für Angriffe missbraucht. Nun machen wieder Hacker Jagd auf solche Geräte, wie die IT-Sicherheitsfirma Radware beobachten konnte. Allerdings nicht um die Geräte zu übernehmen, sondern um sie mit diversen Linux-Scripten permanent unbrauchbar zu machen – also zu „bricken”. Daher hat Radware die Angriffe auf den Namen „BrickerBot” getauft. In etlichen Foren werden die BrickerBot-Hacker daher als eine Art digitale Robin Hoods gefeiert, die unsere Welt von unsicheren IoT-Geräten befreien, die für ernste Angriffe genutzt werden können. Andere sehen darin nur einen Akt von digitalem Vandalismus, der Geräte unwissender User zerstört. Radware selbst hat schließlich noch die These aufgestellt, dass sich damit nur ein Betreiber eines traditionellen PC- oder Server-Botnetzes der unliebsamen Billig-Konkurrenz entledigen will.

Was halten Sie von BrickerBot: sinnvoller Selbstschutz oder nur eine Form von digitaler Lynchjustiz?

(ID:44634661)

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 Klaus Länger

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