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Virtual Instruments Bottlenecks in der IT aufspüren

Autor: Dr. Stefan Riedl

Virtual Instruments beschäftigt sich damit – in Echtzeit – System­performance in Hinblick auf kritische Firmenanwendungen zu analysieren und Flaschenhälse zu identifizieren. Beim Partnerprogramm will die Firma nun neue Wege beschreiten.

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Virtual Instruments sucht die Flaschenhälse bei kritischen Anwendungen.
Virtual Instruments sucht die Flaschenhälse bei kritischen Anwendungen.
(Bild: 3dkombinat - stock.adobe.com)

Der Software-Anbieter Virtual Instruments, spezialisiert auf Infrastructure-Performance-Management-Werkzeuge, richtet sein Partnerprogramm neu aus. Anstatt Umsatzvolumen mit besseren Rabatten und Prämien zu belohnen, soll das „Customer Engagement“ ausschlaggebend für den Partnerstatus sein. Kai Preuss, Regional Sales Manager DACH bei Virtual Instruments, erläutert, was das konkret bedeutet: „Anstatt Umsatzschwellwerte spielen bei uns abgeschlossene Projekte und eingebrachte Opportunities eine Rolle.“

Alle Partner sind „VIPs“

Kai Preuss, Regional Sales Manager DACH bei Virtual Instruments
Kai Preuss, Regional Sales Manager DACH bei Virtual Instruments
(Bild: Virtual Instruments)

Der Aufstieg im VIP-Programm soll in erster Linie von der Schaffung neuer Verkaufsgelegenheiten in der Vertriebspipeline von Virtual Instruments abhängen und nicht länger von Compliance-Anforderungen oder Umsatzniveaus, so die Zielsetzung. Die Partner werden durch einen definierten Registrierungsprozess für Verkaufsabschlüsse geschützt, der VARs noch weitere Prämien bietet. Rund zehn Prozent Extra-Rabatte gibt es für Partner, die eine Verkaufsgelegenheit einbringen, registrieren und diese dann umsetzen. Die Partnerstufen der „VIPs“ – Virtual Instrument Partner sind ein Einstiegslevel sowie eine Gold- und eine Platin-Stufe. Je höher die Stufe, desto mehr Rabatte und Marketing-Development-Fund-Gelder winken. Ferner gibt es für alle Zugang auf ein VIP-Partnerportal, das Online-Schulungen, Lead-Registrierung und Marketingmaterialien bietet.

Aufstellung in Deutschland

Der US-Hersteller mit einer Europazentrale in Großbritannien hat in Deutschland keine Niederlassung, betreut aber Kunden und Partner mit rund zehn Mitarbeitern aus den Bereichen Sales, Presales und Support, die aus dem Homeoffice heraus arbeiten. Der Anbieter hat zwei Kernprodukte: Virtual Wisdom dient dazu, in Echtzeit Einblicke in die Performance kritischer Geschäftsanwendungen zu bekommen. Dabei geht es darum, Bottlenecks im laufenden Betrieb zu eruieren, die beispielsweise bei Storage, virtueller Infrastruktur oder hyperkonvergenten Strukturen versteckt sein könnten. Wenn beispielsweise immer dann das SAP-System einfriert, wenn ein bestimmter Server anspringt, will der Zusammenhang erst einmal entdeckt werden.

Testen und Projekte unter Last abschließen

Mit dem zweiten Kernprodukt namens Workload Wisdom können Workloads zu Testzwecken generiert werden. Virtual Instruments machte in der Vergangenheit hauptsächlich OEM-Umsätze, nun soll die Zusammenarbeit mit Systemhäusern vertieft werden. Neben dem Finden von Bottlenecks können mit den Produkten Projekte vor der Abnahme mit vordefinierten Workloads getestet werden.

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Über den Autor

Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur