Cebit 2016: All-Flash-Storage Blitzschnell in Hannover

Autor: Klaus Länger

Nein, es geht nicht um den schnellsten Weg zur Cebit, sondern um die rasantesten Speichersysteme: EMC, Nimble und Sandisk zeigen in Hannover neue Full-Flash-Storage-Lösungen.

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All-Flash ist auf der Cebit eines der wichtigen Themen. Produkte und Lösungen zeigen beispielsweise EMC, Nimble und Sandisk.
All-Flash ist auf der Cebit eines der wichtigen Themen. Produkte und Lösungen zeigen beispielsweise EMC, Nimble und Sandisk.
(Bild: Sandisk)

Die Storage-Neuheiten in der Leine-Stadt drehen sich verstärkt um das Thema Flash: Bei EMC steht die All-Flash-Array-Version des Flaggschiffs Vmax im Fokus. Der Speicher-Bolide ist bis zu vier Petabyte skalierbar und unterstützt Block- und File-Storage, Open-Systems und Mainframes nativ. „2016 wird das Jahr von All-Flash für den Primärspeicher“, da ist sich Reimund Willig, CTO von EMC Deutschland, sicher. Seine Firma ist in Halle 2, Stand B51 zu finden. Der „ewige“ EMC-Konkurrent NetApp ist in Hannover nicht mit einem eigenen Stand vertreten.

Nimble Storage dagegen schon. Der erst 2008 gegründete Storage-Hersteller stellt vier All-Flash-Arrays der AF-Serie vor. Nimble bezeichnet die Geräte als „Predictive All Flash-Arrays”. Denn die Kombination aus schnellem Flash-Speicher und dem Predictive-Analytics-Tool Infosight soll gespeicherte Daten zuverlässiger verfügbar machen, da laut Nimble mögliche Probleme schon im Vorfeld diagnostiziert werden.

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Die AF-Serie umfasst die Arrays AF3000, AF5000, AF7000 und AF9000 mit einer Leistung von bis zu 350.000 IOPS beim Spitzenmodell. In den bis zu 24 SSD Slots in den 4U-Arrays sowie den Erweiterungs-Shelves der AF-Serie setzt Nimble Samsung-SSDs der PM863-Serie mit jeweils bis zu vier Terabyte Speicher ein. Die SSDs basieren auf der 3D-V-NAND-Technik von Samsung. Nimble Storage stellt in Halle Halle 2, Stand A47 aus.

Sandisk und IBM

Sandisks Infiniflash ist ein All-Flash-Storage-System mit bis zu 512 TB Kapazität auf drei Höheneinheiten. Das Gerät ist keine Appliance, sondern ein massiver SAS-Speicher für bis zu acht Server. Der Flash-Speicher ist auf speziellen Karten untergebracht, ist Hot-swap-fähig und kann redundant genutzt werden. Bisher hat Sandisk Kooperationen mit Supermicro, Nexenta und QCT geschlossen, um Infiniflash mit passender Hard- und Software zu kombinieren. Nun ist auch noch IBM dazugekommen: Infiniflash kann als Scale-Out-System mit IBMs Spectrum-Scale-Filesystem kombiniert werden und soll so so als Infrastructure as a Service (IAAS) für die private, hybride und öffentliche Cloud Verwendung finden.

Sandisk ist auf dem Planet Reseller in Halle 15, Stand H63/1 zu finden.

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