CES 2014: Action Cam, 4k-Fernseher, Bluray-Player, Soundsysteme, Camcorder, Systemkamera Bild- und Tongewaltig: Die neue Unterhaltungs-Range von Sony

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Egal wo die Inhalte liegen oder herkommen, mit den neuen Geräten des Sony-Unterhaltungs-Portfolios können sie darauf zugreifen. Der Hersteller hat auf der CES zahlreiche Audio-, Video- und Kamera-Highlights im Gepäck.

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Die Kompaktkamera mit Wechselobjektiven α 5000 will als kleinste und leichteste ihrer Art mit APS-C-Sensor in die Geschichte eingehen. Sie wiegt nur 210 Gramm und hat extrem handliche Abmessungen.
Die Kompaktkamera mit Wechselobjektiven α 5000 will als kleinste und leichteste ihrer Art mit APS-C-Sensor in die Geschichte eingehen. Sie wiegt nur 210 Gramm und hat extrem handliche Abmessungen.
(Bild: Sony)

Auch wenn Smartphones neuesten Umfragen zufolge stark an den Umsätzen mit Kompaktkameras nagen, gibt es im Kamerasektor durchaus Wachstumssegmente. Sony hat auf der CES sowohl neue Camcorder mit dabei, als auch eine sehr kompakte Systemkamera sowie eine hochwertige Action Cam. Für letztere sieht es in diesem Jahr rosig aus. Wenn man den Analysten glauben darf, werden hier hohe Umsätze erwartet.

Und Action

Sony hat an mehreren Stellschrauben gedreht und seine Action Cam HDR-AS100V mit einigen Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodelll versehen . So verfügt die „Kleine“ nun über ein Zeiss-Tessar-Objektiv mit 170-Grad-Sicht, einen CMOS-Sensor mit 18,9 Megapixel Auflösung und einen Bildprozessor, der Aufnahmen in Full-HD ermöglicht. Die Kamera kann einfach montiert und per Fernbedienung gesteuert werden. Sie kostet 299 Euro (UVP).

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Sechs auf einen Streich

Größere Bildsensoren, schnellere Prozessoren und höhere Bitraten bei der Aufnahme – das bieten die sechs Camcorder-Neuheiten. Dazu gesellen sich der verbesserte „SteadyShot“-Bildstabilisator und hellere Projektoren. Als Top-Modell fungiert der HDR-CX900E, außerdem gibt es einen 4k-Camcorder und vier Modelle mit integrierten Projektoren. Der Projektor im HDR-PJ810E kommt zum Beispiel auf 50 Lumen Lichtstärke und eine Projektion von maximal fünf Metern. Dieser Camcorder ist für 999 Euro (UVP) zu haben. Für das Spitzenmodell HDR-CX900E werden 1.499 Euro (UVP) fällig, wenn er im Mai auf den Markt kommt.

Um ein Viertel hat Sony seinen 4K-Camcorder geschrumpft. Der FDR-AX100E verfügt über einen Ein-Zoll-Exmor-Bildsensor und bietet Aufnahmen in vierfacher Full-HD-Auflösung. Außerdem zeichnet er Filme sowohl im MP4- als auch im AVCHD-Format auf. Konvertierungen bei einem Upload ins Internet entfallen somit. Das Objektiv hat einen zwölffachen optischen Zoom. Der Camcorder soll ab Mai verfügbar sein und 1.999 Euro (UVP) kosten.

Hand-schmiegsam

Die Kompaktkamera mit Wechselobjektiven α 5000 will als kleinste und leichteste ihrer Art mit APS-C-Sensor in die Geschichte eingehen. Sie wiegt nur 210 Gramm und hat extrem handliche Abmessungen. Der Sensor löst mit 20,1 Megapixel auf, Fotos werden zusätzlich im RAW-Format abgespeichert. Das Display misst 7,5 Zentimeter in der Diagonalen und lässt sich bis zu 180 Grad aufklappen. Natürlich darf auch WLAN nicht fehlen. Die Kamera ist ab März zusammen mit dem Objektiv SEL-P1650 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 499 Euro zu haben.

Ab ins Wohnzimmer

Nicht nur für unterwegs bietet Sony das passende neue Equipment, auch das Wohnzimmer bekommt ein Update. Und so wächst das 4K-Portfolio von Sony mit neuen Fernsehern, Bluray-Playern und Audiosystemen.

Drei neue Bravia Modellreihen stehen für den Aufbruch in das 4K-Fernsehzeitalter. (4k entspricht etwa der vierfachen HDTV-Auflösung) Die X95-Serie mit einer Bildschirmdiagonale von 85 Zoll, die X9-Serie mit Modellen in 55, 65 und 79 Zoll Größe und die X85-Serie mit Fernsehern in 49, 55 und 65 Zoll. In der X95-Serie kommt eine Technologie zum Einsatz, die den Hell-Dunkel-Kontrast im Vergleich zu anderen Geräten um das dreifache erhöht. (X-tended Dynamic Range PRO-Technologie). Alle Geräte unterstützen HDMI 2.0 sowie MHL 3.0 und haben zwei Triple-Tuner an Bord.

Miracast und WLAN-Antennen

Die neuen Bluray-Player S6200 und S5200 sind mit Miracast ausgestattet. Damit können Inhalte von Android-Geräten kabellos auf Fernseher übertragen werden. Die beiden Modelle ebenso wie der S3200 verfügen darüber hinaus über eine spezielle WLAN-Antenne. Dadurch können die Player selbst bei einem schwachen Signal einen guten Empfang aufbauen. Alle Modelle beherrschen eine Vielzahl von Video-Codecs wie zum Beispiel .mkv und können somit fast jede Datei abspielen – egal ob sie ein Foto, Musik oder ein Video enthält und ob sie auf einem USB-Stick, einer Festplatte oder einem NAS-Laufwerk abgelegt ist. Das gilt auch für das Einstiegsmodell S1200. Die Preise reichen von 79 Euro für den S1200 bis zu 199 Euro für den S6200. Die Geräte werden im Februar und März verfügbar sein.

Ohrensausen

Auch im Bereich High-Resolution-Audio, das im vergangenen Jahr Premiere feierte, gibt es Neues, zum Beispiel die Blu-ray-Heimkinosysteme BDV-N9200W, BDV-N7200W und BDV-NF7220. Die beiden ersteren liefern 5.1-Surround-Sound. Auch das kabellose 2.1-Kanal-Lautsprechersystem SRS-X9 bietet vielfältige Möglichkeiten, Musik individuell zu genießen. Über integriertes WLAN können High-Res-Klänge vom PC oder über das Heimnetzwerk gestreamt werden. Der Zugriff auf Dienste wie Music Unlimited, Spotify und Tune In Radio erfolgt via Smartphone und eine neue Sony-App. Dank Unterstützung von Apples AirPlay lässt sich Musik vom iPad oder iPhone ohne Kabel wiedergeben.

Lautstark

Die neuen Soundbars HT-CT770 und HT-CT370 (UVP: 449 und 349 Euro) sind mit zwei 20-Millimeter-Hochtönern und einem 160-Millimeter-Bassmodul ausgerüstet. Ein Diffusor sorgt dafür, dass sich der Klang gleichmäßig im Raum verteilt. Während sich die CT370 mit 300 Watt begnügt, lässt es die CT770 mit ihren 330 Watt etwas stärker krachen. Daher ist sie auch für größere Räume geeignet. Durch ihre Breite von 103 Zentimetern passt sie im Gegensatz zur 90 Zentimeter breiten CT370 zudem besser unter größere Fernseher.

Mit ihren schlanken Gehäusen, die mit fünf Zentimetern kaum höher als eine Streichholzschachtel sind, schmiegen sich die Soundbars an das untere Ende des Fernsehgeräts an, ohne die Bedienknöpfe oder das Empfangsauge für die Fernbedienung zu verdecken. Auch die Subwoofer fallen wohl dimensioniert aus. Sie sind nur 36,1 Zentimeter (CT370) beziehungsweise 40,4 Zentimeter (CT770) hoch und können an einer beliebigen Stelle im Raum platziert werden. Den Subwoofer der CT370 kann man sogar auf die Seite legen und zum Beispiel unter das Sofa schieben.

Bei der TV-Soundbase HT-XT1 (UVP: 349 Euro) ist kein separater Subwoofer nötig, denn hier sind zwei Bassmodule direkt eingebaut. Fernsehgeräte mit einer Bilddiagonale bis 50 Zoll können direkt auf die TV-Soundbase gestellt werden. Das versteifte Gehäuse, eine verstärkte Glasoberfläche und sorgfältig gelagerte Lautsprecher stellen zudem sicher, dass nur die Zuhörer, aber nicht der Fernseher die 170 Watt Power der neuen TV-Soundbase zu spüren bekommen.

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