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IDC-Studie „Big Data und Datenstrategien in Deutschland 2013“

Big Data – Business Value in deutschen Unternehmen auf dem Prüfstand

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Die Ausrichtung von Big Data im Überblick.
Die Ausrichtung von Big Data im Überblick. (Bild: IDC)

Die Marktforscher von IDC haben im Rahmen der Studie „Big Data und Datenstrategien in Deutschland 2013“ in deutschen Unternehmen die aktuelle Situation sowie die Pläne und Herausforderungen rund um Analytics und Big Data untersucht.

Big Data findet seinen Weg kontinuierlich in die Unternehmen. IT und Fachbereiche haben die Chancen und Grenzen von Big Data für das Speichern und Analysieren von Daten verstanden. Projekte sind zunehmend sichtbar. Herausforderungen in der Planung und Umsetzung bestehen in der Verbesserung der Datenqualität sowie Datenbereitstellung, Entwicklung des Know-hows und der Auswahl der geeigneten Lösungsansätze innerhalb vorhandener Analytics-Strukturen. Dies ist das Fazit der neuen IDC-Studie „Big Data und Datenstrategien in Deutschland 2013“.

Ziel der von IDC im September 2013 durchgeführten Befragung unter 282 IT- und Fachbereichs-Entscheidern aus Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern war es, die aktuelle Situation sowie die Pläne und Herausforderungen der Organisationen rund um Analytics und Big Data zu untersuchen. Besonders im Blickpunkt standen die Positionierung von Big Data im Kontext aktueller Analytics-Herausforderungen sowie relevante Anwendungsszenarien in IT- und Fachabteilungen.

Abgrenzung von Big Data bleibt Herausforderung

Big Data ist weder ein Produkt noch eine Kundenanforderung, sondern ein Konzept und eine Vorgehensweise. In dieser Betrachtung liegt eine der größten Schwierigkeiten für Initiativen und Projekte, denn unter den Begriff Big Data fallen unterschiedliche Lösungsansätze und Technologien im Kontext Datenbereitstellung und Datenanalyse, die von Anbietern mit einer Vielzahl von Produkten belegt werden.

Aus Sicht von IDC umfasst Big Data neuartige Ansätze und Architekturen für den Umgang mit großen Datenmengen, unterschiedlicher Datenformate und Datenquellen, die mit herkömmlichen Methoden und Vorgehensweisen (Datenarchitektur, Datenorganisation, Datenmanagement, Datenanalyse und Datenpräsentation) nur unzulänglich bearbeitet werden können. Ziel ist es – mit speziellen Tools und Konzepten – wirtschaftlichen Nutzen aus den Daten zu ziehen.

Analytics Evolution schreitet voran

Big Data Analytics ist als Evolution und Weiterentwicklung von Business Intelligence und Methoden der Daten-Analyse und -Bewertung in Unternehmen zu verstehen. Methoden der Daten-Analyse und -bewertung in Unternehmen können auf eine fast vierzigjährige Historie verweisen. Jedes Unternehmen nutzt Daten-Analysewerkzeuge. Die Bandbreite reicht von Excel als Frontend oder Stand-Alone-Anwendung über gängige komplexe Standardwerkzeuge bis hin zu anwendungsspezifischen Individuallösungen.

Prozesse zur Daten-Analyse unterliegen derzeit einer hohen Dynamik. Das betrifft sowohl Technologie als auch Anwender und Nutzungsszenarien. Zu den aktuellen Entwicklungen zählen die Visualisierung von Daten und Zusammenhängen, eine stärkere Automatisierung von Analyse-Prozessen, Ad-hoc-Nutzung unterschiedlicher Datenquellen sowie Entscheidungsunterstützung und vorausschauende Analysen (Predictive Analytics). Zudem interessieren sich immer mehr Anwender für mobile BI. Big Data fungiert hierbei als ein zentrales Element beziehungsweise als eine Klammer der aktuellen Entwicklungen.

Eine große Herausforderung ist der Mangel an Fachkräften, die Datenquellen und analytische Prozesse in ihrer Komplexität überschauen und in Lösungen strukturieren können.

Daten noch nicht im Griff

Datenspeicherung, Datenmanagement, Datensicherheit und Datenbereitstellung fordern von vielen Unternehmen einen Aufwand, den einige von ihnen scheuen.

Ein Drittel der Befragten klagt über einen zu langsamen Datenzugriff und für 30 Prozent ist der Schutz der Daten nicht ausreichend. Weitere 28 Prozent bemängeln veraltete Daten und ebenso viele Unternehmen leiden unter Speicherknappheit.

Die genannten Punkte spiegeln Herausforderungen wider, die in ähnlicher Form bereits in unserer Befragung im Jahr 2012 genannt worden sind. „Das Datenmanagement ist in vielen Unternehmen eine Dauerbaustelle. Sie sollten daran arbeiten, das Fundament in Ordnung zu bringen, um über eine saubere Basis für Analysen und Entscheidungsunterstützung zu verfügen“, erläutert Matthias Zacher, Senior Consultant bei IDC in Frankfurt.

Weitere Ergebnisse sowie das Fazit von IDC zur Studie, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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