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Druckerhersteller Oki wechselt Geschäftsführer aus

Bernd Quenzer macht Platz für Terry Kawashima

19.11.2010 | Redakteur: Harry Jacob

Bernd Quenzer hat die Unternehmensführung überraschend abgegeben.
Bernd Quenzer hat die Unternehmensführung überraschend abgegeben.

Ab 1. Dezember wird die deutsche Oki-Niederlassung von einem Japaner geleitet: Terry Kawashima übernimmt das Amt von Bernd Quenzer.

Das war ein plötzlicher Abgang: Bernd Quenzer ist offiziell nur noch bis Ende des Monats Deutschland-Chef von Oki. Tetsuhei Kamamura, der die Europa-Zentrale leitet, dankte dem langjährigen Mitarbeiter: „Damit geht eine erfolgreiche Ära bei Oki zu Ende. Bernd Quenzer ist ein Vorzeige-Manager, der sich große Verdienste für das Unternehmen erworben hat“.

Quenzer habe frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und das Geschäft vom Hardwarevertrieb zu mehr Services gedreht: mehr Beratungsleistungen für Kunden und Partner, vor allem aber die Entwicklung innovativer Output-Mangement-Konzepte seien ihm geschuldet.

Er solle künftig in beratender Tätigkeit für das Unternehmen wirken, teilte Oki mit. Fast ein Vierteljahrhundert war er für den Druckerhersteller tätig, seit Anfang 2007 als CEO.

Europa-erfahren

Okis neuer Mann für DACH und Benelux: Terry Kawashima.
Okis neuer Mann für DACH und Benelux: Terry Kawashima.

Sein Nachfolger bringt es sogar schon auf 26 Jahre bei Oki. Die Hälfte davon hat er in Europa verbracht. Kawashima betont: „Wie ich aus meiner langjährigen Zeit in Europa weiß, genießt Oki hier in Deutschland einen hervorragenden Ruf, den wir in den kommenden Jahren rechtfertigen werden. Ich sehe uns sowohl im Produkt- als auch im Lösungsbereich gut aufgestellt, um auch im Rahmen anspruchsvoller Marktbedingungen dauerhaft erfolgreich zu sein.“

Neben der Verantwortung für das Deutschland-Geschäft wird Kawashima – wie vor ihm Bernd Quenzer – als Vice President die Leitung Oki-Landesgesellschaften Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien übernehmen. Die Erwartungen seines Vorgesetzten, des Europachefs Tetsuhei Kamamura, sind klar formuliert: Der neue soll die Marktanteile von Oki in der Central Region deutlich ausbauen.

Mit Quenzer geht in diesem Jahr schon ein zweiter hochrangiger Manager von Bord. Ende August hatte Vertriebs-Chef Frank Prünte seinen Dienst quittiert und war zu Bechtle gewechselt. Bis heute hat Oki keinen offiziellen Nachfolger für Prünte benannt.

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