Änderungen bei Benq Benq stellt sich für 2009 neu im Handel auf

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Auf drei Ebenen hat sich Benq neu strukturiert und neue Fundamente für den Vertrieb eingezogen: personell, geografisch und beim Partnerprogramm. IT-BUSINESS sprach auf der CeBIT mit dem Management-Gespann Oliver Barz und Thomas Müller über ihr neues Go-to-Market-Konzept, die Rolle des Fachhandels und das verknappte Produktportfolio.

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Ganz einfach zu durchschauen ist die Zusammensetzung des Benq-Management-Teams nicht. Zum ersten Oktober vergangenen Jahres übernahm Oliver Barz die Position des Country Managers DACH bei Benq Deutschland. Sein Vorgänger Matthias Grumbir kehrte damals zurück zu Benq Österreich in die Position des »Country Manager Benq Deutschland, Niederlassung Österreich«. Dann gibt es da noch Thomas Müller, der als »General Manager Product Management DACH« fungiert. Als Geschäftsführer ins Handelsregister eingetragen ist allerdings der in Deutschland aufgewachsene Taiwaner Andy Tchon. IT-BUSINESS sprach mit dem Manager-Duo Oliver Barz und Thomas Müller, die hierzulande die Fäden für das Tagesgeschäft in der Hand halten.

Neue Organisationsstruktur

Zum Jahreswechsel hat sich Benq hierzulande als Unternehmen organisatorisch neu aufgestellt. War zuvor das Vertriebsgebiet Schweiz noch komplett eigenständig und Österreich in die Region Osteuropa integriert, ist jetzt das komplette Sales und Marketing in Hamburg in Deutschland angesiedelt, von wo aus die Aktivitäten für die gesamte DACH-Region gesteuert werden. Anders formuliert: Benq DACH ist jetzt in Hamburg, denn nachdem im August 2007 die Benq-Produktion innerhalb des Konzerns ausgegliedert wurde, wandelte sich das Unternehmen um die Marke Benq zu einer Vertriebsgesellschaft.

Neben Sales und Marketing sind in Hamburg also lediglich zentrale Funktionen wie Service, Logistik und IT. Im Gesamtkonzern, der »Jia Da Corporation«, die als großer taiwanischer Auftragsfertiger ein Schwergewicht der Branche darstellt, findet sich beispielsweise der Panel-Hersteller AUO (AU Optronics) und Monitorhersteller Qisda. Von ihnen werden die Produkte bis zu Benq Deutschland weitergereicht. Und obwohl es seit dem vierten Quartal vergangenen Jahres im Konzernumfeld auch Netbooks und Nettops (Desktop-Version eines Netbooks mit Atom-CPU) gibt, vertreibt Benq Deutschland lediglich Monitore und Projektoren. »Wann wir hierzulande mit Netbooks auf den Markt kommen, steht noch nicht fest«, so Thomas Müller. »Zumindest für das laufende Halbjahr kann ich eine Erweiterung des Portfolios ausschließen.« Man wolle sich gegenwärtig nicht übernehmen und weiterhin auch zu Zeiten der Krise profitabel bleiben.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum neuen Partnerprogramm von Benq.

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