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ISE 2017

Benq: Laser, LED und 4K als Top-Themen

| Redakteur: Klaus Länger

Der Heimkino-Projektor X12000 ist eine der großem ISE-Neuheiten von Benq. Er liefert eine 4K-UHD-Auflösung mit 8,3 Megapixel.
Der Heimkino-Projektor X12000 ist eine der großem ISE-Neuheiten von Benq. Er liefert eine 4K-UHD-Auflösung mit 8,3 Megapixel. (Bild: Benq)

Projektoren mit UHD-Auflösung und unterschiedlichen Lichtquellen sind das Top-Thema bei Benq auf der ISE. Aber auch im Bereich Large-Format-Displays zeigt die taiwanische Firma neue Geräte und Konzepte.

Der Trend zu immer höheren Auflösungen hat längst auch die Projektoren erfasst. Vor allem bei großen Installationsprojektoren und Heimkinomodellen der Oberklasse wird die 4K-Auflösung mittlerweile zum Standard. Benq stellt in Amsterdam mit dem X12000 den mittlerweile zweiten UHD-Heimkinoprojektor der Firma vor. Er basiert ebenso wie der 2016 präsentierte W11000 auf einem DMD-DLP-Chip mit XRP-Technologie. Die 4,15 Millionen DLP-Spiegel (2.716 x 1.528) können sich hierbei sowohl horizontal als auch vertikal bewegen und so ein Bild mit 8,3 Millionen Pixel auf die Leinwand bringen. Benq verspricht hier ein schärferes Bild ohne Interferenzmuster als es bei anderen 4K-Projektionsverfahren möglich sei. Im Gegensatz zum W11000 verwendet Benq beim X12000 keine herkömmliche Projektionslampe, sondern die Colorspark-LED-Technik von Philips als Lichtquelle. Mit ihr unterstützt der Projektor den erweiterten DCi-P3-Farbraum. Damit liefert der X12000 intensivere Farben als der für den Rec.709-Farbraum ausgelegte W11000. Die maximale Helligkeit liegt in beiden Fällen bei 2.200 ANSI-Lumen.

Ein 5.000-ANSI-Lumen-Laser-Projektor mit 4K-Auflösung für den Profi-A/V-Markt ist eine weitere ISE-Premiere von Benq. Der LK970 soll über midestens 20.000 Stunden eine gleichbleibend hohe Farbgenauigkeit liefern und sich durch seine unempfindliche Lasertechnik in jedem Winkel montieren lassen. Zudem verfügt der Projektor über eine HDbaseT-Schnittstelle.

Videowall und Content-Management

Bei den Large-Format-Displays bilden die Videowall-Modelle PL490 mit 49-Zoll- und PL552 mit 55-Zol-Diagonale einen Schwerpunkt der Benq-Neuerscheinungen auf der ISE. Die Full-FH-Geräte mit IPS-Panel und 450 beziehungsweise 500 Candela Helligkeit verfügen über die bislang dünnsten Display-Rahmen im Benq-Sortiment: Der Abstand zwischen den Panels beträgt in der Videowall nur 3,5 Millimeter. Mit vier Geräten in einer 2x2-Videowall kann die UHD-Auflösung nativ dargestellt werden. Abgleich und Anpassung der Displays in einer Videowall sollen mittels optionalem X-Rite-Sensor und passender Software binnen 15 Minuten pro Gerät möglich sein.

Beim Content-Management hat Benq sein X-Sign-System noch weiter ausgebaut. Auch das Cloud-Angebot von Benq werde rege genutzt, so der Hersteller auf der Messe. Dieser hat zudem eine Software entwickelt, die im Zusammenspiel mit Infrarot-Kameras Aufschluss über das Verhalten der Konsumenten im Ladengeschäft gibt. Beispielsweise bei Kleidungsstücken über deren Temperatur kann ermittelt werden, ob sie oft oder selten anprobiert werden. Auch die Erfassung typischer Laufwege im Laden ist möglich. So kann die Präsentation von Inhalten schnell an das Käuferverhalten angepasst werden.

Interaktives Whiteboard mit Soundbar

Die interaktiven Displays der RP-Serie, den Anfang macht das 75-Zoll-UHD-Display RP750K, sind mit einer Soundbar ausgestattet, die gleichzeitig auch als Ablage für die Stifte dient, die neben 20-Punkt-Infrarot-Touch als Eingabemöglichkeit geboten werden. Die Stifte werden via NFC erkannt und koppeln sich so mit individuellen Einstellungen bei Einsatz mehrerer Stifte. Ein Android-Rechner mit EZWrite 4.0 als interaktiver Präsentations-App ist bereits eingebaut. Alternativ kann auch ein Windows-Rechner angeschlossen werden, falls die Fähigkeiten des integrierten ARM-SoC nicht ausreichen.

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