Die Ziele hoch gesteckt Benq bei Beamern und Displays in der Erfolgsspur

Redakteur: Erwin Goßner

Der taiwanische Hersteller Benq befand sich zwei Jahre im Umbruch, in denen die Weichen für die Zukunft neu gestellt wurden. Landes-Chef Oliver Barz erläutert im Gespräch mit IT-BUSINESS, wohin die Reise gehen soll.

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Zwölf Jahre nach ihrer Gründung kann die Benq-Gruppe ein positives Zwischenfazit ziehen. Der in Taipei ansässige Konzern, der mittlerweile aus 16 unabhängig voneinander operierenden Unternehmen besteht und weltweit rund 90.000 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte 2009 einen Gesamtumsatz von 20 Milliarden US-Dollar. Die Entwicklung in der DACH-Region verlief jedoch nicht immer ganz wunschgemäß, was sich hierzulande mitunter in so manchem gescheiterten Vorhaben zeigte.

Ein Neuanfang

Vorbei sind die Zeiten, wo mit Produkten wie Digicams, Handys oder Notebooks experimentiert und damit der mehr Marke geschadet als geholfen wurde. „Das Unternehmen hat vor zwei Jahren mit einen Neuanfang gemacht“, erklärt Oliver Barz, Country Head von Benq Deutschland. Die Ausrichtung erfolgte unter dem Leitsatz „Profitable Scale-up“ und auf Grundlage einer strikten Fokussierung auf die beiden Produktgruppen Bildschirme und Projektoren. „Als Basis dazu diente die Restrukturierung der DACH-Organisation, die im starken Verbund sogar europäische Märkte reguliert und stabilisiert, Einfluss auf die Produktentwicklungen innerhalb der Benq-Gruppe hat und das eigene Portfolio nach landesspezifischen Anforderungen zusammenstellt“, so Barz weiter.

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Dass diese Entscheidungen richtig waren, zeigt sich laut Barz in verschiedenen Bereichen. „Benq war 2009 gut aufgestellt und hat dadurch das Krisenjahr schadlos gut überstanden. Daneben konnte die höhere Nachfrage nach Beamern zur Fußball-WM in Südafrika – im Unterschied zu manchem Mitbewerber – problemlos bedient werden.“ Durch dedizierte Handelsaktionen für Heimkino-Projektoren konnte Benq zudem stärker wachsen als der Markt und damit den Spitzenplatz bei HD-ready-Projektoren in der DACH-Region belegen. Auch sonst sei man mit den soeben veröffentlichten Zahlen für das zweite Quartal 2010 mehr als zufrieden.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen darüber, wie sich Benq im Display- und Beamer-Markt positioniert.

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