IP-Telefonie lockt immer mehr Player an Bei VoIP spielen Smartphone- und TK-Hersteller sowie Netzwerkspezialisten mit

Redakteur: Sylvia Lösel

Telefonieren wo, wann und mit welchem Gerät auch immer, Erreichbarkeit überall und das alles zu geringen Kosten — bevor dieser Traum wahr wird, gibt es für Händler und Kunden viel Arbeit.

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Panasonics Antwort auf Voice over IP heißt KX-TDE.
Panasonics Antwort auf Voice over IP heißt KX-TDE.
( Archiv: Vogel Business Media )

Hinter der kurzen und knappen Formulierung VoIP verbirgt sich ein komplexes Themenfeld. Denn dadurch, dass Telefonieren über Computernetzwerke (Voice over IP) möglich geworden ist, entstehen zahlreiche neuartige Geschäftsmodelle, unterschiedliche technische Lösungen und unendlich viele Kooperationen von Firmen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund.

Einerseits sind im Markt die Smartphone-Hersteller vertreten, die sowohl ihre Geräte VoIP-fähig gemacht haben, als auch die Mobilisierung der Nebenstellenanlagen eines Unternehmens vorantreiben – immer mit dem Ziel, ihre Endgeräte noch besser im Unternehmensumfeld platzieren zu können. Ein Beispiel ist Hersteller Nokia, der mit dem Kauf von Intellisync in diesen Geschäftsbereich eingestiegen ist. Mit Hilfe der Erweiterung Call Connect werden Geräte der Nokia E-Series in die TK-Infrastruktur von Unternehmen integriert. Erst vor wenigen Tagen haben die Finnen zudem das Nokia 6300i vorgestellt, das mobiles VoIP-Telefonieren ermöglicht und vor allem für Heimarbeiter und Endkunden gedacht ist.

Individuelle Konzepte gesucht

Dann gibt es die traditionellen TK-Hersteller, die jetzt dazu übergehen, ihre Telefonanlagen VoIP-fähig und mobiltauglich zu machen, da der Markt nach dieser Technologie verlangt. So hat zum Beispiel Panasonic erkannt, dass Händler in diesem neuen Segment dringend Unterstützung brauchen. »Händler müssen künftig individuelle Konzepte erstellen und dem Kunden damit einen Mehrwert bieten«, sagt Andreas Wessel, General Manager Deutschland bei Panasonic. Sein Unternehmen bietet hier die Variante an, den Kunden über ein Re-Invest-System anzusprechen und damit langfristig zu binden. Zusätzlich läuft seit Anfang des Jahres das Easy Entry Programm, das es Neulingen im VoIP-Markt ermöglicht, effektiv geschult zu werden.

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