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CeBIT 2011: Mikro-Rechenzentrum versorgt bis zu 5.000 SAP-User gleichzeitig

Bechtle und Rittal präsentieren Datacenter in Kühlschrankgröße

04.03.2011 | Redakteur: Michael Hase

Das Mikro-Rechenzentrum von Bechtle und Rittal beruht auf dem Basic-Safe des hessischen Schrankherstellers. Bild: Rittal
Das Mikro-Rechenzentrum von Bechtle und Rittal beruht auf dem Basic-Safe des hessischen Schrankherstellers. Bild: Rittal

Das Systemhaus Bechtle und Rittal, Anbieter von Schrank-, Klimatisierungs- und Stromverteilungssystemen, zeigen auf der CeBIT gemeinsam ein Mikro-Rechenzentrum für mittelständische Unternehmen. Bei einer Stellfläche von nur knapp einem Quadratmeter bündelt das Kraftpaket genügend Rechenleistung, um bis zu 5.000 SAP-User gleichzeitig zu versorgen.

Das Gemeinschaftskonzept beruht auf dem Basic-Safe von Rittal als Gehäuse. Der hessische Hersteller steuert darüber hinaus die Klimatisierung, das Brandschutz- und Löschsystem sowie die Energieverteilung bei, während der IT-Dienstleister Bechtle für die Hardware und Software im Innnern verantwortlich zeichnet.

Das Rechenzentrum, das in Hannover in Halle 11, E06, zu sehen ist, wird als Komplettpaket ausgeliefert und eignet sich den beiden Anbietern zufolge für kleine und mittelständische Unternehmen. Im Sinne von Plug-and-Play soll die Mikro-Anlage nach dem Aufstellen praktisch sofort einsetzbar sein.

Im Gehäuse sind sechs Rack-Server untergebracht, auf denen Windows Server 2008 als Betriebssystem installiert ist. Als Virtualisierungs-Technologie kommt Microsoft Hyper-V zum Einsatz.

Drei Varianten verfügbar

Da Mittelständler unterschiedliche Anforderungen in puncto Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Rechenleistung stellen, haben die Anbieter drei Varianten des Mikro-Rechenzentrums konzipiert: Basic, Advanced und Premium. Sie unterscheiden sich beim Storage-System und in der Systemredundanz.

Alle Varianten bieten eine extrem hohe Leistungsdichte: Mit 62 Zentimetern Breite und 102 Zentimetern Tiefe bei 83 Zentimetern Höhe nimmt das Mikro-Rechenzentrum kaum mehr Stellfläche ein als ein Kühlschrank. Dennoch bündelt es genügend Rechenleistung, um bis zu 5.000 SAP-User gleichzeitig zu versorgen.

So günstig wie aus der Cloud

Der Preis für die Basic-Variante liegt bei rund 44.000 Euro. In Kooperation mit der Hochschule Niederrhein hat Bechtle die Kosten des Mikro-Rechenzentrums mit äquivalenten Cloud-Services verglichen. Ergebnis: Die Kosten sind annähernd identisch.

Gegenüber Infrastructure-as-a-Service-Angeboten hält Michael Guschlbauer, Vorstand IT Systemhaus & Managed Services bei Bechtle, das Mikro-Rechenzentrum jedoch für sicherer. Denn damit lasse sich „eine ‚Private Cloud‘ realisieren, bei der die Nutzer die Gewissheit haben, dass die Unternehmensdaten nicht irgendwo sind, sondern sicher im hauseigenen Rechenzentrum“.

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