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Großes Kino, kleiner Begleiter und smarte Desktop-Profis Beamer und Displays von Benq

Redakteur: Erwin Goßner

Der taiwanische Hersteller Benq hat sein Portfolio an Projektoren und Flachbildschirmen zielgerichtet erweitert. Bei den Displays liegt der Schwerpunkt auf Business-Geräten, die mit der neuesten Panel-Technologie Black Diamond aufwarten.

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Imaging-Spezialst Benq hat sein Angebot an Beamern und Displays erweitert.
Imaging-Spezialst Benq hat sein Angebot an Beamern und Displays erweitert.
(Bild: BenQ)

Mit einem breit gefächerten Produktlaunch beschließt der taiwanische Imaging-Spezialist Benq das Jahr 2012. Die Hauptdarsteller in dieser Vorstellung sind der Full-HD-HeimkinoprojektorW1070 und der kompakte LED-Beamer GP10, die tragenden Rollen bei den Flachbildschirmen sind mit dem Business-Display BL2410TP, den zwei Modellen der Lifestyle-Serie VW2230H und VW2430H sowie den drei Monitoren GW2260HM, GW2450HM und GW2760HM der neuen GW60-Serie besetzt.

Alle neu vorgestellten Displays nutzen die von Benq als Black Diamond bezeichnete Technologie, die aus dem Zusammenspiel von VA-Panel (Vertikal Alignement) und LED-Backlight resultiert. Eigenen Angabe zufolge sind die Vorteile dieser Technologie zum einen herausragende Schwarzwerte, wodurch sich eine Kontrastrate von 5.000:1 (statisch) ergibt und etwa dem drei-bis fünffachen nativen Wert eines TN-Panels (Twisted Nemetic) entspricht. Zum anderen sollen die 8-Bit-Tru-Color-Darstellung zu höherer Bildbrillanz und vier Millisekunden Reaktionszeit zu einer makellosen Wiedergabe von bewegten Bildern beitragen. Eine weitere Gemeinsamkeit aller neu vorgestellten Geräte ist die Auflösung von 1.920 x 1.280 Bildpunkten (Full-HD).

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Schlank: die GW60-Serie

Die aus drei Modellen bestehende GW60-Baureihe ist optisch durch schmale Panel-Rahmen von 16 Millimetern rundum gekennzeichnet. Dieses Merkmal ist insbesondere beim Multi-Display-Einsatz gefragt, wenn an einem Arbeitsplatz mehrere Bildschirme neben- oder übereinander aufgestellt werden, und das Auge des Betrachters primär Bild statt Rahmen sehen soll.

Die Serie besteht aus den Modellen GW2260HM, GW2450HM und GW2760HM mit Bilddiagonalen von 21,5, 24 und 27 Zoll. Sie verfügen über analoge (D-Sub) und digitale Signaleingänge (DVI-D und HDMI) sowie Buchsen für Audio Out (Kopfhörer) und Audio In (Ein-Watt-Stereo-Lautsprecher).

Die Modelle GW2260HM und GW2450HM haben einen empfohlenen Verkaufspreis von 149 Euro beziehungsweise 189 Euro. Der GW2760HM wird ab Januar an den Handel ausgeliefert, sein Listenpreis beträgt 259 Euro.

Der Business-Profi

Seit November ist das 24-Zoll-Display BL2410PT auf dem Markt, das primär für den Einsatz im Office- und Business-Umfeld konzipiert ist. Dazu tragen besondere Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise Höhenverstellbarkeit, Anschlussvielfalt und Energieeffizienz bei. So lässt sich der BL2410PT beispielsweise um bis zu 150 Millimeter stufenlos in der Höhe verstellen, flexibel in der Neigung anpassen und vom Quer- ins Hochformat drehen (Pivot-Funktion).

Mithilfe des integrierten Eye Protect Sensor wird die Helligkeit des Monitors dem Umgebungslicht angepasst. Entfernt sich der Anwender für eine bestimmte Zeit vom Bildschirm, wird der Monitor automatisch in den Stand-by-Modus gebracht und so der Energiebedarf und die Stromkosten reduziert. Ebenso wie die Displays der GW60er-Serie besitzt auch dieser Monitor einen schmalen Rahmen und bringt die bereits genannten Schnittstellen mit. Anstatt HDMI kommen hier allerdings ein Display Port und zusätzlich ein USB-Hub zum Einsatz.

Das 24-Zoll-Display BL2410PT wird über die Benq-Distributoren bereits an den Fachhandel ausgeliefert. Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis beträgt 289 Euro.

Weiß im Trend

Ebenfalls im November erfolgte der Marktstart der VW-Serie mit den beiden Modellen VW2230H und VW2430H. Die ausschließlich in Weiß angebotenen Displays mit Bilddiagonalen von 21,5 und 24 Zoll sieht Benq in erster Linie im Umfeld moderner Arbeits- und Wohnräume positioniert. Das Design mit klaren Linien, schlanker Bauweise sowie asymmetrischer Form soll auch Mac-User ansprechen, die bei diesen Modellen auch von ihrer Macbook-Kompatibilät profitieren. So sollen die Bildinhalte eines Macbooks mithilfe von Senseye-M-Book von VW-Displays ohne jegliche Einschränkung bei der Farbdarstellung wiedergegeben werden.

Ein Gimmick ist die Vertiefung im Monitorfuß, die entweder als Ablage für kleine Gegenstände genutzt werden kann oder das mitgelieferte grüne Docking-Accessoire als Ständer für Visitenkarten oder Notizzettel aufnimmt. Als Anschlüsse stehen HDMI, D-Sub, DVI-D und Audio In zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Displays beträgt 169 Euro (VW2230H) und 219 Euro (VW2430H).

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen über die neu vorgestellten Projektoren GP10 und W1070.

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