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Basic Input/Output System | BIOS

Redakteur: Gerald Viola

Das BIOS (Basic Input/Output System) ist das Programm, das vom Mikroprozessor eines PCs genutzt wird, um das Computersystem nach dem Einschalten zu starten. Es verwaltet außerdem den

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Das BIOS (Basic Input/Output System) ist das Programm, das vom Mikroprozessor eines PCs genutzt wird, um das Computersystem nach dem Einschalten zu starten. Es verwaltet außerdem den Datenfluss zwischen dem Computer-Betriebssystem und den angeschlossenen Geräten wie beispielsweise der Festplatte, dem Videoadapter, der Tastatur, der Maus und dem Drucker.

Das BIOS ist im Computer integriert und gehört auch zum Lieferumfang. (Im Gegensatz dazu kann das Betriebssystem durch den Hersteller oder Verkäufer vorinstalliert, oder vom Anwender nachinstalliert werden.) Der Mikroprozessor greift über einen EPROM-Chip (Eraseable Programmable Read-Only Memory) auf das BIOS-Programm zu. Wenn Sie den Computer einschalten, übergibt der Mikroprozessor die Kontrolle an das BIOS-Programm, das immer an der gleichen Stelle im EPROM residiert.

Wenn das BIOS den Computer bootet (startet), stellt es zunächst fest, ob alle Komponenten vorhanden und funktionsfähig sind; anschließend lädt es das Betriebssystem oder einen Teil davon von der Festplatte in das RAM (Random Access Memory) des Computers.

Dank dem BIOS müssen das Betriebssystem und dessen Anwendungen keine Einzelheiten (beispielsweise Adressen) von den angeschlossenen Input/Output-Devices kennen. Ändern sich die Details der Devices muss nur das BIOS-Programm angepasst werden. Manchmal werden diese Änderungen im System-Setup durchgeführt.

Obwohl das BIOS theoretisch immer zwischen dem Mikroprozessor und der I/O-Gerätsteuerungsinformationen sowie dem Datenfluss steht, kann das BIOS in manchen Fällen dafür sorgen, dass die Daten direkt von solchen Geräten (beispielsweise Grafikkarten), die einen schnelleren Datenfluss benötigen, in den Speicher fließen.

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