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Bald nur noch elektronische Übermittlung: Die E-Bilanz kommt

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Einige Details zur E-Bilanz

Der Gesetzgeber hat im Rahmen der E-Bilanz so genannte „Mussfelder“ eingeführt, die allerdings – anders als der Name vermuten lassen könnte – nicht zwingend ausgefüllt werden müssen, so Datev. Vielmehr können selbige auch mit „NIL“ (Not in List) versehen werden, wenn das Mussfeld nicht anderweitig befüllt werden kann, weil beispielsweise die Rechtsform des Unternehmens entgegensteht. So „muss jeder nur das ausfüllen, was ihn tatsächlich betrifft“, erläutert Datev. Gemäß Bundesfinanzministerium soll es vor allem kleineren und mittleren Unternehmen ermöglicht werden, die E-Bilanz ohne sehr hohen Anpassungsaufwand zu übermitteln.

Auffangpositionen sollen Beständigkeit gewährleisten

Darüber hinaus können genannte „Auffangpositionen“ verwendet werden, die ebenfalls dabei helfen sollen, „dass das Buchführungswesen von Unternehmen bleiben kann wie es ist und eine dynamische Anpassung bei zukünftigen Rechtsänderungen möglich ist“, so das Finanzministerium. Auffangpositionen „sollen eine Befüllung des Datensatzes erleichtern, wenn die Information für ein Mussfeld aus der Buchführung nicht abgeleitet werden kann.“

Wer allerdings beispielsweise Auffangpositionen nutze, der müsse eher mit Nachfragen der Finanzbehörde rechnen, so Datev. Andererseits könne ein von der Norm abweichendes Buchungsverhalten im Einzelfall sinnvoll sein: unter anderem wenn ­Geschäftsführer-Gehälter nicht separat, sondern im Sammelkonto Lohn&Gehalt abgerechnet werden sollen. Wie das einzelne Unternehmen konkret mit dem Spielraum umgeht, sollte vor diesem Hintergrund gemeinsam mit dem Steuerberater entschieden werden, rät Datev.

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