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Mehr Kapazität und Sicherheit

Backbone Europe: Anexia investiert in Netzwerkausbau

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das Backbone Europe von Anexia verdreifacht die Kapazität, erhöht die Sicherheit und erlaubt nun Customer-Self-Service.
Das Backbone Europe von Anexia verdreifacht die Kapazität, erhöht die Sicherheit und erlaubt nun Customer-Self-Service. (Bild: Anexia)

Der österreichische IT-Dienstleister Anexia baut sein europäisches Backbone aus und sorgt nach eigenen Angaben für eine verdreifachte Kapazität und für mehr Sicherheit sowie für die vollständige Automatisierung seines Netzwerks. Dieses verläuft von Wien über Frankfurt am Main bis nach Amsterdam.

Zur Realisierung des Projekts Backbone Europe wird Anexia vom Service-Integrator Xantaro unterstützt. Basierend auf dieser Zusammenarbeit seien unter anderem MX-Router von Juniper Networks mit einer Kapazität von über 2 TBit/s installiert und die Verbindungen zwischen den Core-Standorten Wien, Frankfurt am Main und Nürnberg auf mehrfach 100GE erweitert worden.

Im Metrobereich habe man DWDM-Systeme mit Zwei-Wege-Redundanz installiert, um der steigenden Nachfrage nach 10GE- und 100GE-Wellenlängen gerecht zu werden. Das Backbone Europe verfüge im Endausbau über 1 TBit/s Edge-Kapazität mit vollständig redundanten Verbindungen zu Carriern wie Telia, NTT und Deutsche Telekom, einen 100GE-Peering-Port am Internetknoten DE-CIX sowie 100-GBit/s-Direktverbindungen zu diversen Internetprovidern.

Die verteilte und, so Anexia, weitestgehend selbstheilende Infrastruktur sei in der Lage, auch massive DDoS-Angriffe abzuwehren. In einem Folgeschritt könnten Kunden der Cloud-Management-Plattform Anexia Engine dank der vollständigen Automatisierung des Netzwerks künftig Netzwerkeinstellungen und Bandbreitenbestellungen im Self-Service vornehmen. Entsprechende Kapazitäten würden automatisch provisioniert und innerhalb von Sekunden bereitgestellt.

Anexia bietet Lösungen im Bereich Cloud- und Managed-Hosting an und entwickelt Individualsoftware und Applikationen. Mit rund 170 Mitarbeitern in Europa und den USA betreut der IT-Dienstleister eigenen Angaben zufolge mehr als 80 internationale Serverstandorte. Das Glasfaser-Backbone des Unternehmens erstrecke sich von Wien über Klagenfurt, Nürnberg und Frankfurt am Main bis nach Amsterdam.

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