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Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud

Automatisierung im Data Warehouse

| Redakteur: Wilfried Platten

Oracle forciert eine Autonomiebewegung ganz eigener Art. Wobei es sich strenggenommen eigentlich um Automatisierungsfunktionen handelt.
Oracle forciert eine Autonomiebewegung ganz eigener Art. Wobei es sich strenggenommen eigentlich um Automatisierungsfunktionen handelt. (Bild: Tierney - stock.adobe.com)

Autonomes Fahren gilt als Fortbewegungsformat der Zukunft. Die weltweit erste autonome Datenbank dagegen ist bereits Realität – und soll jetzt auch das Data Warehousing revolutionieren.

Leise Töne sind – und waren nie – das Ding von Oracle-Tycoon Larry Ellison. Entsprechend dezent kommentiert er auch die Vorstellung der Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud: „Diese Technologie ändert alles. Die autonome Datenbank von Oracle basiert auf einer Technologie, die so revolutionär ist wie das Internet. Sie patcht sich selbst, und auch Tuning und Updates laufen völlig automatisch. Amazons Datenbank kostet mehr und leistet weniger.“ Die Behauptung allerdings, Oracle bringe damit „die weltweit erste autonome Cloud-Datenbank auf den Markt“ wirft doch Fragen auf. Denn immerhin gibt es seit über einem halben Jahr bereits die Datenbank Database 18c schon als Oracle Autonomous Database Cloud, vorgestellt auf der Open World Ende September 2017. Aber das ja auch schon ewig her!

Immerhin, die neue Technologie kann mit verführerischen Versprechungen locken: „...branchenführende Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit – komplett ohne menschliche Eingriffe und zur Hälfte der Kosten von Amazon Web Services.“ Die diversen Verweise – um nicht zu sagen Seitenhiebe – auf Amazon deuten darauf hin, wie ernst Oracle den Konkurrenten nimmt, und wie gefährlich er wahrgenommen wird.

Die autonomen Funktionen

Zum versprochenen Leistungsumfang der Autonomous Data Warehouse Cloud gehören unter anderem folgende Automatisierungsfunktionen:

• Automatische Steuerung: Für Datenbankbereitstellung, -sicherung und Überwachung sollen menschliche Eingriffe ebenso überflüssig sein, wie für Backups, Datenwiederstellung und Fehlersuche. Die Datenbank nimmt automatisch Updates vor und patcht sich selbst im laufenden Betrieb.

• Automatische Absicherung: Die Datenbank schützt sich selbst vor externen Angriffen und internen Manipulationen. Sie spielt im laufenden Betrieb automatisch Sicherheitsupdates gegen Cyberattacken auf und verschlüsselt automatisch alle Daten.

• Automatische Reparaturen: Die Datenbank bietet eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent. Damit liegt die versprochene maximale Ausfallzeit bei 2,5 Minuten im Monat, inklusive der eingeplanten Wartungszeiten.

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