Managementfunktionen für Remote- und mobile Mitarbeiter Automatisierte Verwaltung von Endgeräten und Workspaces

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ivanti hat seinen Unified Endpoint Manager sowie den User Workspace Manager aktualisiert und somit das Endpoint-Management für Windows-, Android-, Mac-, iOS- und Linux-Geräte um Patch-Automatisierung, agentenlose Schwachstellenanalyse und zusätzliche Fernsteuerungsoptionen erweitert.

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Der aktuelle Ivanti Unified Endpoint Manager soll es IT-Teams ermöglichen, Endbenutzern eine personalisierte und dem Kontext angepasste Anwendungserfahrung zu bieten.
Der aktuelle Ivanti Unified Endpoint Manager soll es IT-Teams ermöglichen, Endbenutzern eine personalisierte und dem Kontext angepasste Anwendungserfahrung zu bieten.
(Bild: Ivanti)

Das Unified Endpoint Manager 2020.1 Service Update 2 verbessere die ortsunabhängige Kontrolle von Geräten durch die IT-Teams und biete automatisierte IT-Sicherheit. Ivanti zufolge unterstützen die neuen Funktionen Endgeräte unabhängig davon, ob es sich um firmeneigene oder private Geräte (BYOD) handelt und ob sie über private, öffentliche oder Unternehmensnetzwerke arbeiten.

Die Verbesserungen beim Unified Endpoint Manager im Einzelnen:

  • Patch-Automatisierung und Schwachstellen-Scanning ohne Agent sollen den Schutz von Endgeräten optimieren, um die Sicherheitslage im Unternehmen insgesamt zu verbessern, unabhängig davon, wo die Benutzer arbeiten.
  • Die MacOS- und iOS-Verwaltung gebe Administratoren mehr Kontrolle. Hierzu gehören das iOS-Portal, Apple-Business-Manager-Apps und -Books im Portal, das Ein- und Ausschalten der Aktivierungssperre, die MDM-Registrierung von QR-Codes für iOS-Geräte, die Möglichkeit, den EPM-Agent mit einem MDM-Paket zurückzusetzen, und eine vereinfachte Unterstützung des Apple Push Notification Service (APNS).
  • Remote-Control-Aktualisierungen umfassten jetzt die Vollbildfunktion und den tastaturgesteuerten Wechsel zwischen Anwendungen via Alt+Tab für eine vereinfachte Unterstützung im Supportfall umfassen.
  • Verbesserte Linux-Fernverwaltung und Agent-Einstellungen sollen es Administratoren ermöglichen, Linux-Geräte remote zu managen, ohne dass ein VPN erforderlich sei. Zusätzlich gebe es Funktionen zur Inventarplanung, zur Verwaltung der Softwareverteilung und zur Integration in den Ivanti Patch Manager.
  • Enhanced Modern Device Management (MDM) vereinfache die MDM-Benutzeroberfläche und den Registrierungsprozess für Endnutzer auf Android-, MacOS- und iOS-Geräten.

Der User Workspace Manager 2020.2 sei ebenfalls weiterentwickelt worden, um ein Windows-Erlebnis zu bieten, das sich ortsunabhängig an die Umgebung anpasst. Aufbauend auf den Kernfunktionen des User Workspace Manager biete die erweiterte Lösung neue Funktionen zur verbesserten Verwaltung digitaler Arbeitsumgebungen für die Bereiche Nutzerpersonalisierung, Anwendungskontrolle, Rechteverwaltung sowie Datei- und Datensynchronisierung.

Verbesserungen beim Ivanti User Workspace Manager:

  • Ein Windows-Startmenü-Designer, Synchronisierung der Windows-Einstellungen über VPN und On-Demand-Funktionen zur Erhöhung von Windows-10-Privilegien.
  • Eine URL-Umleitung für den Edge-Browser, authentifizierter Web-Proxy-Support, OneDrive-Delta-API-Unterstützung und File-Director-Admin-Tools für eine erweiterte Funktionalität für die IT-Teams.

Zur weiteren Verbesserung der IT-Effizienz können diese Lösungen in Kombination mit der Ivanti-Neurons-Plattform eingesetzt werden. Ivanti Neurons biete Hyper-Automatisierungs-Bots für die selbstständige Reparatur und Absicherung von Geräten sowie proaktiven Support.

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