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Good-Morning-Editorial vom 24.05.2017 Auf Du und Du mit dem Pareto-Prinzip

Autor: Dr. Stefan Riedl

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80 Prozent der Ergebnisse werden mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht.
80 Prozent der Ergebnisse werden mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht.
(Bild: Andrew Stefanovsky - Fotolia.com)

Wenn Hersteller beschließen, sich auf die umsatzstarken Vertriebspartner konzentrieren zu wollen, dann kann man mit Fug und Recht davon ausgehen, dass in dem Meeting, in dem das beschlossen wurde, das Pareto-Prinzip auf der Tagesordnung stand. Es besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse (beispielsweise der Umsatz) mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht werden. Für die verbleibenden 20 Prozent der Ergebnisse benötigt man hingegen mit 80 Prozent die meiste Arbeit.

Mal abgesehen davon, dass es auch nicht zutreffende Pareto-Annahmen gibt, ist das Faszinierende daran, dass das Prinzip relativ oft auch bei anderen Sachverhalten zutrifft:

  • 80 Prozent der Stadtbewohner eines Landes leben in 20 Prozent der Städte.
  • 80 Prozent der Krankheitstage werden von 20 Prozent der Mitarbeiter verursacht.
  • 80 Prozent der Telefonate führt man mit 20 Prozent seiner Kontakte.

Wo ist Ihnen das Pareto-Prinzip schon mal untergekommen und was würde passieren, wenn Sie versuchen würden, sich auf die wichtigsten 20 Prozent zu konzentrieren?

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur