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Teamfon hält mit Direct-RTP Daten im Netzwerk Audiovisuelle Daten im Netzwerk

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Mit Direct-RTP hat Hersteller Teamfon die Cloud-basierte VoIP-Lösung „TeamSIP Cluster“ so erweitert, dass audisvisuelle Daten das Kundennetzwerk bei internen Verbindungen nicht verlassen.

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Wird innerhalb eines Firmen-LANs telefoniert, verlässt kein IP-Paket das Unternehmen.
Wird innerhalb eines Firmen-LANs telefoniert, verlässt kein IP-Paket das Unternehmen.
(Bild: TeamFON)

Einige Pilotkunden von Teamfon nutzen „Direct RTP“. Dieser Begriff der Firma Teamfon beschreibt eine neue Herangehensweise beim Umgang mit Sprachdaten in einem VoIP-System. RTP steht als Abkürzung für „Real-Time Transport Protocol“, welches die kontinuierliche Übertragung von audiovisuellen Daten (Streams) über IP-basierte Netzwerke regelt.

Das davorgestellte „Direct“ steht für den Ansatz, die audiovisuellen Daten, die innerhalb eines geschlossenen Kundennetzwerks anfallen, auch in diesem zu belassen, also keine Reisen durch das weltweite Netz zuzulassen.

Thomas Weiß, Geschäftsführer von Teamfon, führte im Gespräch mit IT-BUSINESS aus, dass dieser Ansatz zwei Vorteile mit sich bringt: In der allgemeinen Überwachungsdiskussion komme er der stärkeren Sensibilität in puncto Datensicherheit entgegen, die auch audiovisuelle Daten betreffe. Zudem erhöhe sich die Performance, da die Netz-Bandbreiten „nach draußen“ geschont werden.

Thomas Weiß ist Geschäftsführer bei Teamfon.
Thomas Weiß ist Geschäftsführer bei Teamfon.
(Bild: TeamFON)
Die im Jahr 2005 gegründete Teamfon ist mit ihren Lösungen „TeamSIP Centrex“ und „TeamSIP Cluster“ im Bereich virtueller Telefonanlagen und Cloud-basierter VoIP-Kommunikation tätig. Teamfon bietet Mietlösungen an, die betriebswirtschaftlich deswegen attraktiv für Unternehmen seien, da diese keine eigene Telefonanlage unterhalten müssen.

Ferner profitieren sie von monatlichen Kündigungsfristen und einer individuellen Anpassbarkeit an Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse in den jeweiligen Unternehmen. Zudem sei TeamSIP Centrex „schon nach zwei bis drei Werktagen einsatzbereit und jederzeit um beliebig viele Nebenstellen erweiterbar“.

Im Bereich „Unified Communications“ liefert Teamfon dem Mittelstand mit TeamSIP Centrex eine Lösung, die mit klassischen Telefonen, Smartphones und Softphone-Clients genutzt werden kann.

In Hinblick auf Erweiterbarkeit ist die Cloud-Lösung TeamSIP Cluster mit „nahezu unbegrenzter Skalierbarkeit“, so der Hersteller, für Carrier, also Telefonie-, Daten- und Lösungsprovider ausgelegt, die bis zu 100.000 Nebenstellen über Internet, Intranet oder VPN einbinden wollen.

TK-Fachhändler und Systemhäuser erhalten fixe monatliche Provisionen bei direkter Fakturierung eigener Leistungen. Zudem gibt es Hardware-, Software-, OEM- und White-Label-Partnerprogramme.

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