Netbooks: Zum Abschied sag ich leise Servus

Auch Acer verabschiedet sich vom Netbook

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Auch Acer steigt aus dem Netbook-Markt aus. Mit den Chromeboosk will man aber den Small-Form-Faktor-Markt weiter bedienen.
Auch Acer steigt aus dem Netbook-Markt aus. Mit den Chromeboosk will man aber den Small-Form-Faktor-Markt weiter bedienen. (Bild: Acer)

HP, Samsung und Dell haben es schon getan, nun ist Acer an der Reihe: die Netbook-Produktion wird eingestellt. Und auch der letzte verbleibende Netbook-Hersteller denkt wohl über einen Rückzug aus diesem Marktsegment nach. Das behauptet zumindest die Gerüchteküche.

Rund 2,5 Millionen Netbooks wurden allein zwischen Oktober und Dezember 2008 in Westeuropa verkauft. Damit waren die Mini-Notebooks damals Wachstumsträger für einen schwächelnden PC-Markt. Doch nach der Vorstellung des iPads im Januar 2010 und der darauffolgenden Tablet-Hysterie geriet der Netbook-Markt zunehmend unter Druck.

Heute ist das Netbook-Geschäft fast völlig zum Erliegen gekommen, wie die Marktforscher von Gartner feststellen. Der Abwärtstrend, so die Marktforscher weiter, habe insbesondere Asus kalt erwischt – mit einem Rückgang der abgesetzten Stückzahlen von 37,8 Prozent ist dieser Hersteller fast doppelt so stark geschrumpft wie der Markt.

Acer bestätigt Netbook-Aus

Nachdem zahlreiche Netbook-Hersteller bereits im vergangenen Jahr die Reißleine gezogen hatten, darunter auch Dell, HP und Samsung, verkündet nun auch Acer das Aus für die Notebook-Winzlinge. Auf Anfrage von IT-BUSINESS bestätigte Acer dies. Als Grund für den Stopp nennt Acer das Fehlen eines Starter-Packs für Windows 8. Dennoch sehe man Bedarf für erschwingliche, tragbare Notebooks mit Tastatur. Die neue Chromebook-Serie soll diesem Rechnung tragen. Nicht nur Acer sieht hier durchaus Marktpotenzial. Auch Lenovo hat zum Beispiel mit dem neuen Yoga 11S durchaus ein interessantes Gerät in der Elf-Zoll-Display-Kategorie im Rennen, das mit Windows 8 läuft, ein Touch-Display bietet und flexibel eingesetzt werden kann.

Quo vadis Asus?

Damit wäre Asus im Moment wohl der einzig verbliebene Netbook-Hersteller. Doch auch hier brodelt die Gerüchteküche und man munkelt über einen Produktions-Stopp. Noch im Oktober hatte der Hersteller mit dem F201E ein Netbook mit Windows 8 vorgestellt, das es im Moment für rund 330 Euro zu kaufen gibt. Auf Nachfrage von IT-BUSINESS wollte Asus allerdings keinen Kommentar zu internationalen Gerüchten abgeben. □

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